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Gifhorn Stadt Flüchtlingsunterkunft: Betreiber gesucht
Gifhorn Gifhorn Stadt Flüchtlingsunterkunft: Betreiber gesucht
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00:17 04.08.2018
Bis mindestens 2020 genutzt: Für die Flüchtlingsunterkunft in Lessien sucht der Landkreis einen neuen Betreiber. Quelle: dpa
Landkreis Gifhorn

„Der aktuelle Dienstleistungsvertrag mit dem Betreiber sowie der Bewachungsvertrag laufen zum 30. September aus“, erklärt Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter.

250 Plätze zur zentralen Unterbringung von Flüchtlingen stehen dem Landkreis Gifhorn zurzeit in der Wohnanlage in Lessien zur Verfügung, aktuell belegt sind nach Aussage von Walter 196 Plätze von Flüchtlingen verschiedener Nationalitäten.

Monatlich werden dem Landkreis etwa 45 Geflüchtete zugewiesen, „die je nach Verfügbarkeit zentral in einer der vier Gemeinschaftsunterkünfte oder dezentral in Mietwohnungen untergebracht werden“, berichtet Walter auf AZ-Anfrage.

Wie lange die Flüchtinge bleiben, sei abhängig von Bearbeitungszeiten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) und eventuellen Klageverfahren.

„Die Unterkunft läuft gut, deshalb wollen wir sie behalten – und gerne auch langfristig als Reserve, denn wie sich die Zahlen entwickeln, lässt sich kaum abschätzen.“

Im Mai 2015 sind die ersten Flüchtlinge in die früheren Kasernen in Lessien eingezogen, die vom Landkreis als Gemeinschaftsunterkunft hergerichtet worden waren. Im September übernahm das Land die Einrichtung und setzte das DRK als Betreiber ein, die Kapazität der Flüchtlingsunterkunft betrug insgesamt 850 Personen.

Ein Jahr später benötigte das Land die Räumlichkeiten nicht mehr, seit dem 1. Februar 2017 hat der Landkreis einen Teil des Geländes vom Land angemietet, berichtet Walter über die Entwicklung.

Die Option, jetzt gleich für zwei Jahre einen Betreiber und einen Sicherheitsdienst anzuheuern, mache die Ausschreibung auch für Bewerber interessanter als die bisherigen, kurzfristigen Verträge, „mal für ein halbes Jahr, mal für ein drei Viertel Jahr“.

Von Christina Rudert

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