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Flüchtlingspolitik als Ursache aller Probleme

AfD-Spitzenkandidatin Dana Guth in Leiferde Flüchtlingspolitik als Ursache aller Probleme

Es hagelte Kritik, vor allem an der Flüchtlings- und Sicherheitspolitik, die als Ursache sämtlicher Probleme benannt wurde. Entsprechend forderte Dana Guth, Spitzenkandidatin der AfD für die Landtagswahl, bei ihrem Wahlkampfauftakt in Leiferde eine rigidere Abschiebepraxis und die Verhinderung von weiterem Zuzug.

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Wahlkampf für den Landtag: Die AfD-Spitzenkandidatin Dana Guth war in Leiferde.
 

Quelle: Christina Rudert

Leiferde.  Flüchtlinge bekämen Geld, deutsche Familien und Rentner nicht. „Sicher kommen auch Hilfsbedürftige zu uns, denen müssen wir helfen. Aber seit 2015 ist Geld für alle und jeden da, nur nicht für die eigene Bevölkerung – das möchte ich nicht länger hinnehmen“, so Guth. Außerdem sei die Abschiebepraxis zu lax. Deshalb „passieren Dinge wie in Hamburg, dass Leute, die hätten abgeschoben werden müssen, andere Leute umbringen.“ Jemand, der als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling hier Schutz erhalte, „ist allein durch mehrere Länder gereist und gilt in seinem Herkunftsland als Erwachsener“, kritisierte sie „fehlenden politischen Willen“, der „Betreuungsindustrie“ und dem „Netzwerk der Profiteure“ das Handwerk zu legen, „weil Politiker selber zu diesem System gehören“.

„Mehr Polizeipräsenz hilft nicht, wir müssen die Ursachen bekämpfen. Wo kommt denn die Gewalt her?“ – Für die 47-Jährige aus Herzberg eine rhetorische Frage: Von den Flüchtlingen, „100tausenden Gestörten“, die Merkel ins Land gelassen habe, wie sie in einem Facebook-Post geschrieben hatte.

Zwei weitere Themen sprach die Versicherungs- und Immobilienmaklerin an, Inklusion und Massentierhaltung: Statt Geld zu investieren in marode Schulen, werde die Inklusion, „die Kindern mit Einschränkungen schadet“, vorangetrieben, „um teure, aber sinnvolle Förderschulen kaputtzusparen“. Und: „Wir dürfen nicht Tiere unter grausamen Bedingungen leben lassen, um sie dann grausam zu töten durch Schächten.“

Was die AfD mit den etablierten Parteien gemeinsam hat: Trotz der hochkarätigen Besetzung und obwohl der komplette Wahlkreis Gifhorn-Peine eingeladen war, waren vor allem Parteimitglieder gekommen, insgesamt etwa 30. Zu überzeugen hatte die AfD an diesem Abend kaum jemanden.

Von Christina Rudert

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