Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Flüchtlingspolitik: Doris Schröder-Köpf referierte

Gifhorn Flüchtlingspolitik: Doris Schröder-Köpf referierte

Gifhorn. Im abgelaufenen halben Jahr organisierte das Frauenzentrum im Rahmen der Reihe „Talk im Zentrum“ fünf Veranstaltungen rund um das Thema „Flüchtlinge“. Als Abschluss dieses Schwerpunktthemas berichtete die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf jetzt im vollbesetzten Frauenzentrum Gifhorn über ihre Arbeit.

Voriger Artikel
Schulobst-Programm: Acht Schulen sind dabei
Nächster Artikel
Gefahr von Wildunfällen ist aktuell groß

Prominenter Besuch im Gifhorner Frauenzentrum: Doris Schröder-Köpf sprach über Konzepte zur Integration von Flüchtlingen.

Quelle: Privat

„Ich habe schon lange nicht mehr vor einem rein weiblichen Publikum gesprochen. Das ist schon was Besonderes“, freute sich die Vollblutpolitikerin.

Seit drei Jahren bekleidet die Landtagsabgeordnete das Ehrenamt der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe. Zu Beginn ihrer Ausführungen über ihre Tätigkeit, Erfolge, Herausforderungen und Schwierigkeiten des Amtes betonte Schröder-Köpf, dass Niedersachsen schon lange ein „Einwanderungsland“ sei.

Sie erinnerte daran, dass nach dem Zweiten Weltkrieg 30 Prozent der Bevölkerung Neubürgerinnen und Bürger gewesen seien. Später folgten die so genannten Gastarbeiter, Spätaussiedler und EU-Migranten und im vorigen Sommer dann die große Zahl an aktuellen Geflüchteten.

Schröder-Köpf beschrieb ausführlich die Maßnahmen und Konzepte, die entwickelt wurden. So nannte sie die Einrichtung von Sprachlernklassen an den Schulen für die Kinder ohne Deutschkenntnisse und Sprint-Klassen für ausländische Jugendliche. Auf die Problematik der Kinderbräute unter den Geflüchteten angesprochen, erklärte die Landesbeauftragte, dass eine Lösung sicher der von ihr favorisierte kontingentierte Familiennachzug sei.

Am Ende ihres Besuchs führte Schröder-Köpf aus, warum ihr das Zustandekommen des „Muslim-Vertrags“, dessen Entwurf von Frauenverbänden heftig kritisiert wird, am Herzen läge. Ein Vertrag würde Rechte und Pflichten regeln.

ee

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt
VWI-Treppenhauslauf in Wolfsburg
Kommunalwahl im Landkreis Gifhorn am 11. September 2016

Am 11. September sind alle Einwohner im Landkreis Gifhorn aufgerufen, über die Zukunft ihrer Kommunen zu entscheiden. mehr

Sollte es auch im kommenden Jahr eine Riesensause stars@ndr2 live in Gifhorn geben?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Alle Nachrichten zum Diesel-Skandal bei VW

Alle Neuigkeiten und Hintergründe zum VW-Abgasskandal finden Sie auf unserer Themenseite. mehr