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Flüchtlingshilfe seit 25 Jahren

Gifhorn Flüchtlingshilfe seit 25 Jahren

Gifhorn. Seit 25 Jahren gibt es in Gifhorn den Caritasverband. Gestern wie heute beschäftigt den katholischen Wohlfahrtsverband vor allem ein Thema: Migration. Das Jubiläum feiert der Caritasverband am kommenden Sonntag um 10 Uhr mit einem Festhochamt in St. Bernward in Gifhorn.

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Rückblick auf 25 Jahre Flüchtlingsarbeit und mehr: Der Caritasverband Gifhorn feiert Jubiläum.

Quelle: Photowerk (cc)

Wie die Bilder sich gleichen: „Es war die Zeit der großen Migrationsbewegungen im Landkreis Gifhorn, aber auch eine Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen nicht unerheblich waren und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander ging.“ Vorsitzender Martin Wrasmann spricht damit nicht die aktuelle Situation an, sondern erinnert an die Gründungszeit.

Von 1991 bis 1994 seien 12.000 Spätaussiedler gekommen. Was diese Zeit von der heutigen unterscheide: Damals habe es in Gifhorn gerade mal Aufregung um ein Containerdorf am Lehmweg gegeben, sagt Wrasmann. Der Wirbel heute sei bei geringerer Zuwanderung viel größer.

Wrasmann ist zusammen mit Annemarie Lanzke Vorstand der ersten Stunde - zum aktuellen gehören auch Werner Efing, Ingrid Tietge und Pastor Robert Solis -, Anette Witt seit 21 Jahren Geschäftsführerin. Sie hatte damals als Flüchtlingssozialarbeiterin angefangen. „Es kommt alles wieder.“ Heute arbeiten drei Fachkräfte in diesem Bereich.

Der Gifhorner Caritas geht es nicht nur um Migration. Seit 23 Jahren betreibt sie auch das Frauenhaus. „Schlimm genug, dass es immer noch gebraucht wird“, sagt Wrasmann.

Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, Betreuungsverein und der zusammen mit den Maltesern ehrenamtlich betriebene Kinderladen neben der Tafel in Gamsen - „eine Erfolgsgeschichte“ - sind weitere Arbeitsbereiche. In diesem Jahr will die Caritas das Café Aller ins Leben rufen.

 rtm

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