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Flüchtlingsbetreuung: Lob für Projekt

Kästorf Flüchtlingsbetreuung: Lob für Projekt

Kästorf. Flüchtlinge aus der Diakonie-Wohnanlage Am Hagen werden mit Betreuer Christoph Mai auf die Suche nach einer eigenen Wohnung gehen. SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil informierte sich über das Projekt.

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Info-Termin: SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil besuchte gestern die Diakonie-Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: Photowerk (cc)

Der Parlamentarier zeigt sich beeindruckt. 66 Flüchtlinge leben derzeit in der Diakonie-Wohnanlage Am Hagen.

Aus Serbien und Montenegro, aus Afghanistan und Syrien stammen die Frauen, Männer und Kinder, die hier eine vorläufige Bleibe gefunden haben. „Unser Ziel ist es, diese Menschen nach einer Stabilisierungs- und Eingewöhnungsphase dezentral unterzubringen“, erläuterte Diakonie-Vorstand Jens Rannenberg das Konzept. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Hans-Peter Daub begleitet er Heil bei einem Rundgang durch die inzwischen voll belegte Unterkunft.

„Wir haben hier Leute mit unterschiedlichen Talenten und beruflichen Qualifikationen“, machte Sozialarbeiter Christoph Mai deutlich, dass es der Wunsch der Flüchtlinge sei, einer Arbeit nachzugehen. Dieses lasse der Gesetzgeber jedoch nicht zu. So könnten die Flüchtlinge nur ehrenamtlich tätig sein - zum Beispiel bei der Gartenarbeit in Kirchengemeinden.

„Da muss sich etwas ändern“, sagte Heil Unterstützung zu. Auch eine dauerhafte finanzielle Unterstützung der Kommunen in Sachen Flüchtlingsunterbringung und -Betreuung müsse her, so der Abgeordnete. Ebenso sei eine Beschleunigung des Anerkennungsverfahrens unerlässlich.

„Wir wollen die zusätzliche begleitende Sozialarbeit ausbauen“, erklärte Rannenberg. Auch hier sei die Rückendeckung der Politik notwendig, gab der Diakonie-Chef Heil eine Bitte mit auf den Weg.

ust

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