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Flüchtlings-Unterkunft beim BGS: Land prüft

Gifhorn Flüchtlings-Unterkunft beim BGS: Land prüft

Gifhorn. Mehr als 200 Flüchtlinge in ehemaligen Unterkünften der Bundespolizei: Die Stadt hat dem Niedersächsischen Innenministerium angeboten, dort Unterkünfte für Asylbewerber einzurichten (AZ berichtete). Ob es in Gifhorn eine Außenstelle der Braunschweiger Erstaufnahme-Einrichtung geben wird, ist noch nicht klar.

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Gelände der ehemaligen Bundespolizei: Die Stadt hat die Immobilie dem Land zur Unterbringung von Flüchtlingen angeboten.

Quelle: Photowerk (sp)

Das Land schaffe kurzfristig fast 2000 Plätze in Notunterkünften, um damit die Lage in den Standorten der Erstaufnahme in Bramsche und Friedland zu entlasten, erklärte gestern Nadine Bunzler, Sprecherin des Niedersächsischen Innenministeriums.

Darüber hinaus bereite das Land weitere Notunterkünfte vor - unter anderem in Otterndorf und Schwanewede im Kreis Osterholz. „Gifhorn steht aktuell noch nicht zur Diskussion“, so die Ministeriums-Sprecherin. Die Prüfung des Angebotes sei keine Sache von wenigen Tagen. „Es gibt noch keine Entscheidung“, stellte Bunzler Freitagvormittag klar.

Die Ministeriums-Sprecherin machte jedoch deutlich, dass das Land mit Hochdruck daran arbeite, „bis Ende des Jahres mindestens eine weitere Erstaufnahme-Einrichtung in Betrieb zu nehmen“. Eine weitere Aufnahme-Einrichtung soll im ersten Quartal 2016 geschaffen werden. Ob Gifhorn dabei ist, ließ Bunzler gestern offen.

Bürgermeister Matthias Nerlich schätzt die Sanierungskosten der seit 2008 leer stehenden Gebäude auf einen „sechsstelligen Betrag“. Die Stadt - die Eigentümer der ehemaligen Bundespolizei-Immobilie ist - wolle die Unterkünfte jedoch nicht an das Land vermieten, sondern verkaufen.

ust

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