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Flüchtlings-Betreuung: Ideen gesucht

Landkreis Gifhorn Flüchtlings-Betreuung: Ideen gesucht

Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen sollen im Kreis Gifhorn verbessert werden: Eine Resolution zur Willkommenskultur verabschiedete gestern der Kreistag einstimmig. Zum Wie soll eine neue Arbeitsgruppe Vorschläge liefern.

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Willkommenskultur: Eine Resolution dazu verabschiedete gestern der Gifhorner Kreistag. Eine Arbeitsgruppe soll Ideen zur Umsetzung liefern.

Quelle: Hilke Kottlick (Archiv)

Wie groß und mit welchem Mobiliar ausgestattet müssen die Zimmer sein? Wie kommen Flüchtlinge zu täglichen Besorgungen? Was ist zur sozialen Betreuung nötig? Das und mehr soll die neue Arbeitsgruppe besprechen, um die Resolution „Gifhorn: Ein Landkreis des Willkommens und des Miteinanders“ in die Praxis umzusetzen. Als Ziel wird darin auch genannt, dass Flüchtlinge dauerhaft dezentral untergebracht werden sollen.

Gleichzeitig fordert der Landkreis alle politischen Ebenen dazu auf, dafür zu sorgen, dass die Kommunen auch in die Lage versetzt werden, den Menschen zu helfen. „Ich finde es unverständlich, dass die Kommunen beim Flüchtlingsgipfel heute in Berlin nicht vertreten sind“, so Rolf Schliephacke, der den Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Piraten/Linke einbrachte. „Sie haben doch die Unterbringung zu leisten.“

Werner Warnecke (CDU) mahnte, dass darüber hinaus die Verfahren beschleunigt werden müssten - gerade bei jenen Asylsuchenden, bei denen erkennbar sei, dass ihnen kein dauerhafter Aufenthalt gewährt würde. Damit spielte er auf die Menschen aus den inzwischen als sichere Drittstaaten klassifizierten Balkanstaaten an, die in Niedersachsen hauptsächlich dem Kreis Gifhorn zugeordnet werden. Laut Kreisverwaltung liegt die Anerkennungsquote bei der Gruppe bei unter einem Prozent.

rtm

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