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Flüchtlinge bald auf Truppenübungsplatz

Gifhorn Flüchtlinge bald auf Truppenübungsplatz

Der Landkreis rüstet sich für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge. Bis zu 220 von ihnen sollen schon bald auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Ehra-Lessien untergebracht werden.

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Ehra-Lessien: 2013 noch als Schlafstätte für VW-Pendler genutzt, sollen auf dem alten Kasernengelände bald Flüchtlinge Unterschlupf finden.

Nachdem Kreis und Diakonie Wohnmöglichkeiten für 70 Asylbewerber in Kästorf präsentiert haben (AZ berichtete), nimmt nun auch die Unterbringung von Flüchtlingen auf dem früheren Truppenübungsplatz Ehra-Lessien - vermutlich schon ab Mai - konkrete Formen an. Ein Betreuungsvertrag wurde ausgeschrieben. „Wir befinden uns mitten im Vergabeverfahren, eine Entscheidung gibt es noch nicht“, sagt Erste Kreisrätin Evelin Wißmann.

„In den Wohneinheiten sollen ausländische Flüchtlinge untergebracht und betreut werden. Der Betreiber verpflichtet sich, auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Ehra im laufenden Betrieb bis zu 220 Personen, die ihm durch den Landkreis Gifhorn zugewiesen werden, unterzubringen“, beschreibt der Kreis das Betreuungskonzept.

Schwerpunkt der zu erbringenden Leistung sei die soziale Betreuung, der Betrieb der Unterkunft und Verwaltung des Gebäudes mit dem Grundstück und die Einrichtung und der Betrieb eines Shuttle-Services.

Der Kreis drückt in Sachen Betreungskonzept auf die Tube und begründet das „beschleunigte nichtoffene Verfahren“: Ein offenes Ausschreibungsverfahren würde dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Flüchtlingsunterkunft zum 1. Mai entgegenstehen. „Die Dringlichkeit der Unterbringung ergibt sich aus der Tatsache, dass der Landkreis Gifhorn bis zum 30. September noch ca. 750 Personen unterzubringen zu hat“, heißt es weiter. Eine Dringlichkeit sei darum gegeben.

ust

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