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Flüchtlinge: Viele Menschen wollen helfen

Gifhorn Flüchtlinge: Viele Menschen wollen helfen

Gifhorn. Die Spieloase auf dem Clausmoorhof war zu klein für die vielen Gifhorner, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten.

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Großes Interesse: Die Flüchtlingshilfe stellte im Clausmoorhof vor, wo Hilfe benötigt wird - 130 Menschen kamen.

Quelle: Christina Rudert

Der Unterstützerkreis um Sozialarbeiter Tobias Zemke, den Pastor der Paulusgemeinde Georg Julius und den Pastoralreferenten Martin Wrasmann hatte zum Informationsgespräch geladen, mehr als 130 Bürger kamen.

Wo wird jetzt Hilfe gebraucht? Darüber informierten Zemke, Wrasmann und Julius. Die Paulusgemeinde organisiert einmal pro Woche die Spieloase. „Wenn wir Unterstützung bekämen, könnten wir die Halle öfter öffnen“, nannte Julius ein Beispiel. Mit mehr Akteuren könnte auch die provisorische Kita im Clausmoorhof an mehr als bislang drei Tagen geöffnet werden.

In der Fahrradwerkstatt werkeln vier Ingenieure im Ruhestand, um gespendete Räder flott zu machen. „Die kommen kaum hinterher“, sagt Julius. Auch dort sind Helfer gefragt.

Hausaufgabenhilfe, Patenfamilien – zu tun gibt es genug. Wobei Wrasmann auch nicht verschwieg: „Hier leben vorwiegend Flüchtlinge vom Balkan, die massiv von Abschiebung bedroht sind.“ Bei der aktuellen Verfahrensweise könne es passieren, dass man Beziehungen zu den Menschen aufbaut, die plötzlich ohne Ankündigung weg sind. Trotzdem sei Begegnung auf Augenhöhe ganz wichtig: „Diese Menschen bringen alle ein Leben mit.“

Zemkes Traum: „In der Stadt ein Flüchtlingscafé einrichten, das jeden Tag geöffnet ist und wo Menschen sich begegnen.“ Wo sich im besten Fall Familienpatenschaften anbahnen. „Denn da muss die Chemie schon stimmen“, so Zemke.

tru

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