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Flüchtlinge: Tafel stellt das Angebot um

Gifhorn Flüchtlinge: Tafel stellt das Angebot um

Gifhorn-Gamsen. Der Zustrom an Flüchtlingen wirkt sich auch auf die Gifhorner Tafel aus. Die Helfer im Gamsener Paulsumpf haben ihre Essensausgabe auf neue Bedürfnisse eingestellt.

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Gifhorner Tafel in Gamsen: Die Helfer haben ihre Essensausgabe angesichts des Flüchtlingszustroms auf neue Bedürfnisse eingestellt.

Quelle: Cagla Canidar

Einheimische Bedürftige kommen inzwischen dienstags und freitags zur Essensausgabe. Für die Bewohner der Unterkünfte im Clausmoorhof, in der Diakonie und in Westerbeck hat die Tafel jetzt den Mittwoch als Ausgabetag reserviert, so Chefin Edeltraud Sack. Flüchtlinge aus Syrien haben Freitags ihren Termin. „Anders geht es nicht.“ Auf der einen Seite Rentner und schwangere Frauen, auf der anderen Seite temperamentvolle junge Männer: Die Tafel wolle Spannungen zwischen Gruppen erst gar nicht aufkommen lassen.

Mit der Zahl der Muslime steigt laut Sack auch die Nachfrage nach Geflügelfleisch - das an sich schon knapp ist. „Diese Mengen habe ich nicht.“ Konsequenz: „Nur Großfamilien mit mindestens sechs bis sieben Personen bekommen heute was.“

Die Verständigung mit den Flüchtlingen läuft häufig über Improvisation, sagt Sack. Syrer beherrschen in der Regel Englisch. Bei Gesprächen mit Menschen aus dem Balkan helfen häufig jene Kunden selbst aus, die deutsch verstehen.

Vor allem am Mittwoch und am Freitag fallen für die 42 Helfer der Tafel jetzt mehr Stunden an, sagt Sack. „Da meckert keiner“, lobt sie ein ungebrochenes Engagement der Freiwilligen.

Sack sieht die weitere Entwicklung mit Sorge. „Die Problematik ist da, und sie wird nicht weniger. Ich weiß keine Lösung“, sagt sie. Nur eines: Die einheimischen Bedürftigen dürften nicht vergessen werden.

 rtm

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