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Gifhorn Stadt Flüchtlinge: Politik erarbeitet Forderungskatalog
Gifhorn Gifhorn Stadt Flüchtlinge: Politik erarbeitet Forderungskatalog
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00:01 17.09.2015
"Gifhorner Appell": Der Kreis hat einen Forderungskatalog an die Adresse von Bund und Land erarbeitet, um die Flüchtlingsproblematik bewältigen zu können. Quelle: Photowerk (sp)
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Mit dabei waren auch die Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil (SPD) und Ingrid Pahlmann (CDU).

Mit dem „Gifhorner Appell“ bezieht der Kreis vor der Sitzung der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin am 24. September in Berlin Position. So wird unter anderem ein beschleunigter Ausbau menschenwürdiger Erstaufnahmeeinrichtungen, die bessere Unterstützung der Kommunen und eine verbesserte Integration für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive gefordert.

Auch der konsequente Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Schutz vor rechtem Terror ist ein Punkt in dem Papier. Dem Landrat ist ebenfalls wichtig: die Beschleunigung der Asylverfahren einschließlich Rückführung. „Bis vor kurzem stammten mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge im Kreis aus sicheren Drittstaaten des Westbalkans“, so Ebel.

Um die Flüchtlinge unterbringen zu können, prüfe der Kreis verschiedene Optionen und führe Gespräche. Ob die ehemalige Kaserne in Wesendorf dabei ist, ließ die Runde offen. Dringend gesucht würden Mietwohnungen.

Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich forderte rasches Handeln: „Unsere Schulen sind am Limit, die Lehrer können nicht mehr.“

Mit Letzterem beschäftigte sich gestern auch der Kreis-Schulausschuss. Karsten Kreutzberg von der Kreisverwaltung informierte über eine geplante dreimonatige Aussetzung der Schulpflicht für Flüchtlingskinder, um sie in dieser Zeit besser sprachlich zu fördern. Kreis und Stadtverwaltung prüften gemeinsam.

ust

Gifhorn. Inklusionskinder, die nicht vom Fahrdienst von der Schule abgeholt werden, volle Busse, schlechte Anbindungen - nach der anhaltenden Kritik an der Schulbusbeförderung (AZ berichtete) schaltet sich nun Landrat Dr. Andreas Ebel ein.

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