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Flüchtlinge: Landkreis plant Krisenstab

Landkreis Gifhorn Flüchtlinge: Landkreis plant Krisenstab

Landkreis Gifhorn. Die Flüchtlingskrise bringt die Kreisverwaltung an die Belastungsgrenze. „Deshalb planen und überlegen wir, einen Krisenstab einzurichten“, erklärte Landrat Dr. Andreas Ebel in der Kreistagssitzung am Donnerstag.

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Ungebremster Flüchtlingszustrom: Die Kreisverwaltung plant die Einrichtung eines Krisenstabes, um die Arbeit zu koordinieren.

Quelle: Photowerk (mpu Archiv)

Bei einem Landräte-Seminar habe sich gezeigt, dass die Kommunen an der Leistungsgrenze seien. Einige hätten sie schon erreicht, so Ebel. Der Kreis Gifhorn könne bis März noch rund 500 Flüchtlinge unterbringen. In diesem Zeitraum kämen aber 1000 bis 1500 Personen. „Wir kommen bei der Unterbringung in Schwierigkeiten“, erklärte der Landrat, der auch betonte, dass die Gemeinden „mit im Boot und in der Pflicht“ seien. Dr. Ebel: „Es bringt nichts, sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.“

Bei dem Landräte-Seminar habe Ministerpräsident Stephan Weil erklärt, dass rund 440 Menschen pro Tag nach Niedersachsen kämen. Das seien 160.000 Flüchtlinge im Jahr. „Das können wir nicht mehr schultern“, so Ebel.

Die Belastung der Kreis-Mitarbeiter sei ohnehin schon immens. „Die Flüchtlingskrise ist bei uns ein tägliches Thema“, erklärte der Landrat. Deshalb werde die Einrichtung eines Krisenstabs angestrebt, den es in anderen Landkreisen schon gebe.

Einigkeit habe bei dem Seminar darüber geherrscht, dass Land und Bund in der Flüchtlingskrise schleunigst handeln müssen. Weil habe geäußert, dass er spätestens im Februar mit einer „durchbrechenden Entscheidung“ rechne, so der Landrat.

fed

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