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Flüchtlinge: 830 Wohnungen werden benötigt

Landkreis Gifhorn Flüchtlinge: 830 Wohnungen werden benötigt

Landkreis Gifhorn. 2060 Flüchtlinge werden 2015 in den Landkreis Gifhorn gekommen sein: Davon geht eine neue Studie aus, die das Pestel-Institut in Hannover für die Gewerkschaft IG BAU erarbeitet hat. Das Institut mahnt den Bau von 830 zusätzlichen Wohnungen für den schmalen Geldbeutel an.

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Gifhorn soll mehr bauen: Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass Gifhorn für die ankommenden Flüchtlinge 830 zusätzliche Wohnungen benötigt.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Nach Berechnungen der Wissenschaftler steigt der Gesamt-Wohnungsbedarf auf 1390 Wohnungen. Im Schnitt wurden in den vergangenen Jahren allerdings nur 570 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt. Viel mehr neu bauen und Leerstände sanieren: „Um eine handfeste Wohnungskrise zu vermeiden, muss dringend neuer Wohnraum her. Immerhin braucht der Landkreis Gifhorn in diesem Jahr 2,4 Mal so viele Wohnungen wie bislang jährlich überhaupt neu gebaut wurden“, erläutert Pestel-Institutsleiter Matthias Günther.

Dabei gehe es nicht nur um Flüchtlinge allein. Generell fehle bezahlbarer Wohnraum. „Vor allem aber Sozialwohnungen. Also vier Wände für die Menschen, die sich teure Wohnungen in der Regel nicht leisten können: Rentner, Alleinerziehende, junge Menschen in der Ausbildung, einkommensschwache Haushalte und eben auch Flüchtlinge“, sagt Günther, der vor sozialen Spannungen warnt.

Das Pestel-Institut schlägt zinslose Darlehen und Investitionszulagen für genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen sowie steuerliche Anreize für private Investoren vor.

Die vom Bund jetzt zur Verfügung gestellten 500 Millionen Euro langten nicht und würden den Landkreis Gifhorn nicht erreichen. Günther fordert deshalb auch vom Bund mehr Geld.

rtm

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