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Flagge gegen häusliche Gewalt

Gifhorn Flagge gegen häusliche Gewalt

„Frei leben - ohne Gewalt“: Mit einer Fahnenaktion im Schlosshof macht das Netzwerk gegen häusliche und sexuelle Gewalt bereits zum 14. Mal auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam.

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„Frei leben - ohne Gewalt“: Mit einer Fahnenaktion im Schlosshof wird erneut gegen häusliche Gewalt mobil gemacht.

Quelle: Cagla Canidar

Anerkennde Worte für die Netzwerk-Arbeit fand Landrat Dr. Andreas Ebel. „Der Kreis unterstützt das Engagement“, erklärte der Verwaltungschef. Christine Gehrmann, Kreis-Gleichstellungsbeauftragte, Birgit Krämer vom Weißen Ring und Petra Blandow von der Arbeiterwohlfahrt sind kompetente Ansprechpartnerinnen für Frauen, die Gewalt erfahren haben. „Häusliche Gewalt kommt nach wie vor viel zu häufig im Landkreis vor“, erklärte Gehrmann. Von November 2013 bis Oktober 2014 registrierte die Polizei 143 Fälle. 131 Tatverdächtige (112 Männer, 19 Frauen) sowie 143 Opfer seien festgestellt worden. „Häusliche Gewalt geht durch alle Schichten der Gesellschaft“, ergänzte Ferdinand Heinrich von der Polizei.

Die Beratungs- und Integrationsstelle für häusliche Gewalt (BIss) habe 2014 bisher 104 Fälle bearbeitet. 33 Bewohnerinnen gibt es in Gifhorns Frauenhaus, 27 wurden in diesem Jahr aufgenommen. „19 Frauen hatten eine Migrationshintergrund“, erklärte Gehrmann. Das sie zum Teil keine deutschen Sprachkenntnisse gehabt hätten, sei die Arbeit für die Frauenhaus-Mitarbeiterinnen häufig schwierig.

Unter www.gegen-häusliche-sexuelle-gewalt.de bietet das Netzwerk eine anonyme Kontaktaufnahme an.

Unterstützung gibt‘s vom Gifhorner Kino und dessen Chef Volker Schmid: „Stairs - 105 Sekunden gegen häusliche Gewalt“ heißt ein Spot, der bis Anfang Januar 2015 vor jedem Kinofilm läuft. „Er soll Frauen dazu ermutigen, ihr eigenes Schweigen zu brechen und sich Hilfe zu suchen“, erläutert Gehrmann.

ust

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