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Findling bleibt groß und stark

Gifhorn Findling bleibt groß und stark

Gifhorn . Gifhorns Sensationsfindling von der Lüneburger Straße bleibt ganz! Einem Zertrümmern zum Abtransport aus der Stadtvillen-Baugrube hat jetzt der Landkreis Gifhorn eine Absage erteilt: Das gute Stück ist per Gesetz Naturdenkmal. Weg muss er dennoch - was den Beteiligten eine harte Nuss zu knacken gibt.

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Der Sensationsfindling aus Gifhorn bleibt in einem Stück: Per Gesetz gilt der Stein als Naturdenkmal und darf zum Abtransport nicht zertrümmert werden.

Quelle: Canidar

Gifhorn. „Wir wollten eigentlich Ende der Woche die Sohle frei haben“, sagt Projektleiter Ralph Geisler von der Baufirma Mennenga. Doch nun liegt der tonnenschwere Findling dort - und muss erst einmal komplett freigeschaufelt werden, um seine Masse endgültig einschätzen zu können. Allein das wird wohl bis Freitag dauern, sagt auch Heinz Gabriel, der Kreisbeauftragte für Archäologie.

Erst dann werde eine Einschätzung möglich sein, welche Geräte nötig sind, um ihn in einem Stück abzutransportieren. Dazu werde auch die Untere Naturschutzbehörde vor Ort mitarbeiten. Eines steht für Geisler schon fest: „Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen.“ Er gehe aber davon aus, dass die Firma nicht auf den Kosten sitzen bleibe.

Gleichwohl sieht Gabriel den Schutz des Steins als Glücksfall. „Es wäre schade drum.“ Immerhin schlage der Findling schon jetzt hohe Wellen. „Ich hatte etliche Anrufe, und zwei Geologen waren schon vor Ort.“ Das Interesse sei groß.

Und so sieht Heinz Gabriel die Zukunft des Findlings als Blickfang und damit Werbeträger für die Stadt in Gifhorn. „Er sollte vor Ort bleiben, zumindest in der Stadt.“ Denkbar wären für den Archäologen Flächen an der Lüneburger Straße vor den künftigen Stadtvillen - eben nahe seines Fundorts - oder an der Christinenstift-Kreuzung.

rtm

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