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Filmstreifen steht sofort in Flammen

Vollbüttel Filmstreifen steht sofort in Flammen

Vollbüttel. Mit geübtem Auge kann man sehen, an welchen Stellen im Film geschrieen und an welchen geflüstert wird. Das stellten die drei Kinder fest, die zum Ferienspaß ins Kinomuseum nach Vollbüttel gekommen waren. Und sie testeten, wie leicht entflammbar ein Film ist.

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Faszinierend: Peter Schade-Didschies demonstrierte Nicolas, Selina und Elisa, wie schnell ein Film in Flammen steht.

Quelle: Christina Rudert

„Bewegte Bilder gibt es gar nicht.“ Damit begann Peter Schade-Didschies, Vorsitzender des Museums-Fördervereins, die Führung für Selina, Elisa und Nicolas. Die guckten etwas überrascht, ließen sich aber schnell überzeugen. „Das Auge hat den Eindruck eines bewegten Bildes, weil es 24 Bilder pro Sekunde aufnimmt, gezeigt wird aber jedes Bild einzeln.“

An einem großen Projektor erklärte Schade-Didschies die Technik. Und ließ die Kinder vorsichtig erspüren, wie heiß die Kohle wird, die das Licht erzeugt: „Bis zu 3000 Grad.“

Dabei besteht ein Filmstreifen aus Nitrozellulose, einem hochgradig brennbaren Material, „das auch als Schießpulver verwendet werden kann“, wie Schade-Didschies berichtete. „Deshalb haben sich die Leute schon immer Gedanken gemacht, wie sie durch Technik die Sicherheit erhöhen.“ An einem kurzen Filmrest demonstrierte er die Brennbarkeit: Die Kinder hielten ein Streichholz daran, es gab eine Stichflamme - weg war der Film.

Zum Film gehört heutzutage der gute Ton. „Die Tonspur ist der grüne Streifen“, zeigte Schade-Didschies. Mit bloßem Auge erkannten die Kinder die Wellen darin. Elisa stellte fest: „Aha, daran kann man sehen, wie laut der Ton gerade ist.“

Neugierig fragten Nicolas, Elisa und Selina nach Details und sahen sich aufmerksam um. „Wir wollten einfach mal wissen, wie das funktioniert mit dem Kino“, sagte Nicolas. Nach einer kurzen Pause erfuhren sie von Wolfgang Graewert auch noch, wie das mit der Fernseh- und Radiotechnik funktioniert.

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