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Feuerwehren im Sturm-Dauereinsatz

Landkreis Gifhorn Feuerwehren im Sturm-Dauereinsatz

Landkreis Gifhorn. Gut festhalten, alles sichern: Der Sturm, der seit Freitagmittag im ganzen Landkreis Feuerwehren beschäftigt, soll noch bis Sonntag wehen.

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Sturmböen: In Voitze stürzte ein Baum auf dem Parkplatz der Waldschule auf ein Auto.

Quelle: Rolf-Peter Zur

Ein zerstörtes Auto in Voitze, Schäden an Häusern in Voitze und Gifhorn sowie blockierte Straßen: Mit Böen bis zu 90 Kilometern pro Stunde hielt der Sturm gestern zahlreiche Feuerwehren und Betroffene im Kreis Gifhorn in Atem. Auch heute ist mit Unwettern zu rechnen.

In Voitze erwischte es den Polo einer Waldkita-Mitarbeiterin: Eine entwurzelte Kiefer traf den Kleinwagen und das Dach der Waldschule. Noch unklar ist, wie weit das Gebäude beschädigt wurde.

Am Sonnenweg in Gifhorn mussten zwölf Einsatzkräfte der Gifhorner Ortswehr einen Baum zersägen, der auf den Dachgiebel eines Hausanbaus gekracht war. Er habe sich am Mittag noch gefragt, ob der Baum auch diesem Sturm stand halte, so der Anwohner, „ein paar Stunden später lag er auf der Seite“.

Die Sturmrallye für die Einsatzkräfte im Kreis Gifhorn setzte gegen 13 Uhr im Nordkreis ein. In Repke krachte laut Leitstelle ein Baum auf die B 244, in Westerholz waren es gleich zwei Bäume auf der Straße Hasenberg. Es folgten die K 91 bei Tülau, die B 4 bei Mahrenholz und bei Gamsen, die K 20 Vorhop-Transvaal und die K 25 Voitze-Wiswedel. Auch in Schönewörde (Ringstraße), Ummern (Gifhorner Weg) und Hankensbüttel stürzten Bäume um, ebenso am II. Koppelweg in Gifhorn östlich der Tangente. Allein Wesendorfs Gemeindebrandmeister Torsten Winter zählte fast 30 Einsatzkräfte. In Knesebeck blieb am Mittag für eine halbe Stunde der Strom weg, berichtete Martin Wrasmann von der St. Altfrid-Gemeinde, der dort an einer Tagung teilnahm.

„Es reißt nicht ab“, hieß es bei der Leitstelle am Nachmittag. Die Böen hätten mit vielen Bäumen, deren Wurzeln im aufgeweichten Boden keinen Halt mehr fänden, leichtes Spiel.

Auch für das Wochenende muss sich der Kreis Gifhorn auf weitere Sturmschäden gefasst machen, die Unwetterwarnungen gelten bis zum morgigen Sonntag.

rtm/rpz/mpu

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