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Feuerwehren fordern Infos zu Truppenübungsplatz ein

Samtgemeinde Brome Feuerwehren fordern Infos zu Truppenübungsplatz ein

Brome. Nicht mehr lange, dann sind die Feuerwehren der Gemeinden rund um den Truppenübungsplatz für den Brandschutz auf dem Gelände zuständig. Weil sie von offizieller Seite bislang ihrer Ansicht nach zu wenig Infos haben, haben sie sich jetzt anderweitig schlau gemacht.

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Bromer Feuerwehren nehmen das Heft jetzt selbst in die Hand: Sie vermissen Infos über den künftigen Brandschutz auf dem Truppenübungsplatz.

Quelle: Rolf-Peter Zur

Wie geht es weiter mit dem Brandschutz auf dem Truppenübungsplatz in Ehra-Lessien? Das ist mit Blick auf die Schließung und den Abzug der letzten vier Bundeswehrangehörigen zum Jahresende sowie die häufigen Brände dort aus Sicht der Brandschützer um Markus Knoblauch, Führer des Löschzuges der Samtgemeinde Brome, sowie des Gruppenführers der Ortswehr Grußendorf, Ingo Dörheit, eine offene Frage.

Das zeigte sich recht deutlich am Montagabend bei einem von Knoblauch organisierten Gespräch mit Hauptmann Stefan Büggener und Harald Sälzer vom Bundesforstbetrieb Niedersachsen. „Das, was wir bisher wissen, ist, dass der Brandschutz wohl auf die Ortswehren übertragen wird“, hadert Knoblauch mit der aus seiner Sicht mehr als spärlichen Information von Landkreis und Kreisfeuerwehrverband. „Das zwang uns letztlich dazu, das Heft jetzt selbst in die Hand zu nehmen, um uns von versierten Fachleuten zumindest einmal über den Ist-Zustand auf dem Übungsplatz informieren zu lassen“, begründete Knoblauch das Treffen mit Büggener und Sälzer.

Beide begrüßten die Initiative der Brandschützer und zeigten Verständnis für deren Frust. Büggener sowie auch Sälzer unterrichteten die Brandschützer sehr ausführlich über die Gegebenheiten auf dem 1618 Hektar großen Gelände mit seinen Gefahrenpotenzialen wegen diverser Altlasten sowie über das neue Brandschutzkonzept, das gerade in Arbeit sei.

„Wünschenswert ist es, gemeinsam mit Vertretern der Ortswehren pragmatische Lösungen für ein zukunftsträchtiges Konzept des vorbeugenden sowie des aktiven Brandschutzes zu finden“, hieß es abschließend von Seiten Sälzers, der nach dem Abzug der letzten Soldaten um Büggener zu einem der maßgeblichen Ansprechpartner für die Ortswehren wird.

rpz

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