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Feuerwehren: Mehr Einsätze, weniger Mitglieder

Gifhorn Feuerwehren: Mehr Einsätze, weniger Mitglieder

Gifhorn. Mehr Einsätze, aber weniger Mitglieder für die Feuerwehren in der Stadt Gifhorn: Diesen Trend verzeichnet der Verwaltungsbericht 2014 der Stadt, der jetzt veröffentlicht wurde.

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Zahlreiche Einsätze: Laut Verwaltungsbericht waren die Gifhorner Feuerwehren im Jahr 2014 stark gefordert.

Quelle: Photowerk (mpu Archiv)

Die Anzahl der Einsätze stieg von 370 im Jahr 2011 auf 601 im Jahr 2013 und nun 609. Deutlich angestiegen ist auch die Anzahl der Brandeinsätze, nämlich von 139 (2011) auf 295 (2013) und nun 302. 2011 lag die Zahl der so genannten böswilligen und blinden Alarme bei 94, sank dann auf 68 in 2012 und lag 2014 wieder bei 85.

Die Zahl der aktiven Mitglieder sank von 370 im Jahr 2011 auf 359 im Jahr 2014. Dagegen steigt die Frauenquote an. Zählten 2011 noch 38 weibliche Mitglieder dazu, waren es im Berichtsjahr 43.

Sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Mitgliedern geht es beim Nachwuchs kontinuierlich nach oben: Hatten die Jugendwehren 2011 noch 101 Mitglieder (67 Jungen, 34 Mädchen), waren es im Berichtsjahr 118 (77 Jungen, 41 Mädchen).

„Wir sind noch nicht in Sorge“, sagt stellvertretender Stadtbrandmeister Uwe Reuß zu den Zahlen. Dennoch: „Wir müssen aufpassen, dafür zu sorgen, immer genug Personal vorrätig zu haben.“ Etwa mit Jugend- und Kinderfeuerwehren, aber auch mit Anreizen für die Motivation.

Zu letzterem zählt Reuß auch das Abstellen unnötiger Fehlalarme, die einen großen Anteil an dem sprunghaftem Anstieg der Einsätze hätten. Es gebe immer mehr Brandmeldeanlagen, damit steige auch die Zahl der Fehlalarme. Nicht nur durch technische Defekte. So komme es in Betrieben auch vor, dass Essen anbrenne und Alarme auslöse oder in Bereichen, wo geschweißt werde, die Melder nicht deaktiviert würden.

rtm

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