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Feuerwehr übt Ernstfall: Jeder Handgriff muss sitzen

Gifhorn Feuerwehr übt Ernstfall: Jeder Handgriff muss sitzen

Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, um verunglückte Menschen aus Fahrzeugen zu retten. 60 Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis Gifhorn übten am Wochenende in der feuerwehrtechnischen Zentrale im Heidland. An aktuellen Serienmodellen konnten die Retter den Umgang mit Rettungsgeräten trainieren.

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Jeder Handgriff muss sitzen: Die Feuerwehrleute nutzten das Seminar, um das richtige Vorgehen zu besprechen.

Quelle: Carsten Schaffhauser

„Wir versuchen einmal im Jahr eine besondere Aktion für die Feuerwehrkräfte anzubieten“, so Kreisfeuerwehrpressesprecher Tobias Nadjib. „Dazu gehören auch die von uns angebotenen Rettungstage.“ Jeweils 30 Feuerwehrmitglieder kamen an den beiden Tagen nach Gifhorn.

„In diesem Jahr haben wir die Vertreter der Firma Weber für die Schulung gewinnen können“, so Nadjib weiter. Mit Ludwig Fuchs und Birgit Süssner schulten zwei erfahrene Berufsfeuerwehrmitglieder die Brandschützer. „Einerseits sind die Teilnehmer junge Kameraden, aber auch ältere als Multiplikatoren in den Wehren sind dabei.“

Zunächst gab es eine theoretische Einweisung. Anschließend ging es auf das Außengelände. Insgesamt fünf aktuelle Serienfahrzeuge hatte die Volkswagen AG für die Aktion zur Verfügung gestellt. Im Stand, auf die Seite gelegt und auf dem Dach liegend übten die Brandschützer zunächst die Absicherung der Fahrzeuge. Anschließend ging es um die Verletztenversorgung und Rettung aus den Fahrzeugen. Dabei kamen auch schweres Rettungsgerät wie Schere und Spreizer zum Einsatz. „Im Gegensatz zu den Einsatzfällen, wo es klare Befehle gibt, wird hier viel über das richtige Vorgehen diskutiert,“ so der Pressesprecher. Und so gab es abschließend auch noch einen Erfahrungsaustausch aller Teilnehmer.

cs

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