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Feuerwehr im Unwetter-Dauereinsatz

Landkreis Gifhorn Feuerwehr im Unwetter-Dauereinsatz

Landkreis Gifhorn. Dieser Unwetter-Sommer verlangt den Einsatzkräften im Kreis Gifhorn viel Einsatzwillen ab. Am Wochenende gab es nicht nur abgebrochene Äste von Häusern zu entfernen, in Tülau setzte ein Blitz ein Haus in Brand - es gab einen Verletzten. Auch heute und morgen stellen sich die Wehren auf neue Einsätze ein.

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Unwetter-Kapriolen: Blitze setzten am Wochenende eine Scheune in Allersehl in Brand, in Tülau brannte ein Fachwerkhaus.

Quelle: Rolf-Peter Zur

Der Alarm für Tülau, Voitze, Croya und Parsau kam um 21.52 Uhr, als gerade das Gewitter tobte, die Wehren alarmierten bald Verstärkung aus der ganzen Samtgemeinde Brome nach zum Fachwerkhaus an der Schmiedestraße. Die Bewohner hatten sich selbst in Sicherheit gebracht, ein junger Mann musste mit Rauchgasvergiftung ins Wolfsburger Klinikum. Nach 30 Minuten war der Brand im Schlafzimmer der Einliegerwohnung gelöscht, den Schaden schätzt die Wehr auf zehntausende Euro.

Tülau war neben dem Scheunenbrand in Allersehl Höhepunkt der Einsatzrallye dieses Sonntags. Allein 57 Einsatzstellen zählte Gemeindebrandmeister Torsten Winter für seine Samtgemeinde Wesendorf. 70 Leute und 15 Fahrzeuge hatte er im Einsatz. Anwohner mussten ihre Häuser verlassen und sich eine Notunterkunft suchen, weil Baumteile sechs Gebäude zum Teil stark beschädigten.

Leitstellen-Chef Edgar Huwe hat inzwischen aufgegeben, die Unwetter-Einsätze seit dem Frühjahr zu zählen. Allein für den Siegfried-Sonntag, 5. Juli, liegt die Zählung jetzt bei 900 Einsätzen. „Auf jeden Fall ein außergewöhnlicher Sommer.“

Motivationsschwächen hat Martin Nagel von der Kreisfeuerwehr bei seinen Kameraden noch nicht ausgemacht. Auch sei die Kapazitätsgrenze noch nicht erreicht. Dennoch: „Im Augenblick haben wir Jahrhundertwetter jede Woche. Das haben wir so noch nie gehabt.“

rtm

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