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Feuerwehr bangt ums Osterfeuer

Rühen Feuerwehr bangt ums Osterfeuer

Rühen. Ostern ohne Osterfeuer? Das ist eigentlich nicht vorstellbar. In Rühen könnte diese traurige Vorstellung aber bald Realität werden. Dafür gibt es einen überraschenden Grund.

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Osterfeuer in Rühen: Weil das Baugebiet Museleitsche wächst und wächst, muss die Feuerwehr einen neuen Platz suchen.

Rühen wächst und wächst - und muss deshalb vielleicht bald auf ein Osterfeuer verzichten. Die Gemeinde hat der Feuerwehr untersagt, den bisherigen Brennplatz an der B 244 weiter zu nutzen. Ein Ersatz ist noch nicht in Sicht.

Das Baugebiet Museleitsche rückt immer näher an den Osterfeuerplatz heran. „Aus Gründen des Brandschutzes und der Rauchbelästigung kann der bisherige Platz deshalb nicht mehr zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Bürgermeister Karl-Peter Ludwig. Und die Gemeinde habe keine weitere Fläche, die sie anbieten könne. „Das ist der Preis, den wir für unser Wachstum zahlen müssen“, sagt Ludwig.

Die Feuerwehr bringt das allerdings in Bedrängnis - und womöglich auch viele Rühener. Denn bislang hat die Feuerwehr Weihnachtsbäume und Holzreste aus den Gärten eingesammelt. Gibt es kein Osterfeuer mehr, müssten die Rühener sich an Entsorgungsunternehmen wenden. Und einen großen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus würde es wohl auch nicht mehr geben. Denn den könnte die Feuerwehr ja nicht mehr entsorgen. „Außerdem würden der Jugendfeuerwehr als Ausrichter des Osterfeuers wichtige Einnahmen entgehen“, sagt Ortsbrandmeister Jens Hohnke.

Er hat durchaus Verständnis für die Position der Gemeinde, nicht aber für den Zeitpunkt des Verbots. Er sagt: „Noch steht dort kein Haus. Und ich glaube nicht, dass Ostern Häuser dort stehen.“

  • Wer der Feuerwehr einen Osterfeuerplatz anbieten kann, sollte sich bei Jens Hohnke, Tel. 05367-308, melden.

alb

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