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Feuerwehr: Viele Einsätze durch Fehlalarme

Gifhorn Feuerwehr: Viele Einsätze durch Fehlalarme

Gifhorn. "Ein arbeitsreiches Jahr" liegt hinter der Gifhorner Stadtfeuerwehr. Das bilanzierte Stadtbrandmeister Alfred Torsten Sauerbrei bei der Dienstversammlung am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus Gamsen.

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Versammlung der Stadtfeuerwehr: Es gab zahlreiche Beförderungen.

Quelle: Andrea Posselt

Erfreulich: Die zuletzt stark belastenden Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen konnten um 25 Prozent reduziert werden. Dennoch: 72 Fehlalarme in nur einem Jahr seien immer noch viel zu viel, betonte Uwe Reuß als stellvertretender Stadtbrandmeister.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Aktiven um sieben auf 358. Diese mussten 418 mal zu Einsätzen (256 Brandeinsätze und 162 Hilfeleistungen) ausrücken, im Vorjahr waren es noch 431. Insgesamt zählt die Gifhorner Stadtfeuerwehr 2169 Mitglieder.

Gute Ausbildung, gute Ausrüstung - doch eine große Sorge äußerten alle Verantwortlichen hinsichtlich des Nachwuchses. Zwar rückten viele von der Jugendfeuerwehr später in den aktiven Dienst. „Ich habe aber Zweifel, dass das künftig reichen wird. Hier müssen neue Wege beschritten werden“, sagte Reuß.

Für zwei Gifhorner Ortsfeuerwehren ist das Thema Brandmeldeanlage ein besonderes. Matthias Küllmer, Gifhorner Ortsbrandmeister, berichtete von zahlreichen Einsätzen, bei denen mutwillig Deo oder Rauch in die Sensoren gepustet worden sei. „Es gab nur wenige reale Einsätze durch Brandmeldeanlagen“, war er sauer. Ärgerlich war auch der Kästorfer Ortsbrandmeister Marco Brand: In Kästorf stieg die Zahl der Rauchmelder-Alarme von zehn auf 34.

Zahlreiche Kameraden befördert

Bei der Jahresversammlung der Gifhorner Stadtfeuerwehr (Text oben) überreichte Bürgermeister Matthias Nerlich Beförderungsurkunden. Der Kästorfer Ortsbrandmeister Marco Brand ist nun Hauptlöschmeister, sein Stellvertreter Lutz Frese wurde zum ersten Hauptlöschmeister ernannt. Zum Löschmeister wurden befördert: Oliver Behrens, Lothar Peitz, Dennis Misselhorn, Hauke Oetjens und Sven Wittberg.

Die weiteren Themen der Versammlung:

♦ Die Umstellung auf digitale Alarmierung schreitet voran. Seit Juli sind 220 Aktive mit entsprechendem Gerät ausgestattet. In einigen Straßen ist der Empfang allerdings noch zu schwach. Deshalb soll am Gamsener Sportplatz ein neuer Sender gebaut werden.

♦ Bei der Ortsfeuerwehr Wilsche reißt der Geduldsfaden. „Wir wollten unseren Jugendraum aufstocken, aber noch immer ist nichts passiert“, mahnte Ortsbrandmeister Jürgen Schacht die Stadt zu raschem Handeln.

♦ Kreativ und engagiert kämpfen die Ortsfeuerwehren um Nachwuchs. Aktuell hat die Jugendfeuerwehr 108 Mitglieder, davon 36 Mädchen. Mit 1000 Kindern in Gifhorn übten die Kameraden im letzten Jahr Brandschutz.

apo

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