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Feuerwehr: Etwa 500 Orkaneinsätze

Landkreis Gifhorn Feuerwehr: Etwa 500 Orkaneinsätze

Ein lebensgefährlich verletzter Junge (8), 600 zu evakuierende ICE-Passagiere, umgestürzte Bäume auf Straßen und Häusern: Auf mehr als 500 Einsätze schätzt die Kreisfeuerwehr ihre Hilfeleistungen am Orkan-Sonntag.

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Einsatz während des Orkans und danach: In geschätzt 500 Fällen im ganzen Kreis Gifhorn waren die Feuerwehren am Sonntagabend und bis zum gestrigen Montag noch gefordert. Von den Helfern wurde niemand verletzt.

Quelle: Canidar

Die Leitstelle in Gifhorn zählte 146 Einsätze, doch in den Gebietseinheiten wurden eigene Leitstellen errichtet, um der Flut an Meldungen und Koordinationen vor Ort Herr zu werden, so Kreisbrandmeister Thomas Krok. „Alle 102 Feuerwehren im Landkreis wurden alarmiert.“ Das Unwetter stuft er als besonders extrem ein: „Das hatte was von Kyrill 2007 und war schlimmer als das vor drei Monaten.“

Mega-Sturm im Landkreis Gifhorn: Am Sonntag tobte ein Unwetter bislang unbekannten Ausmaßes - die Schäden sind riesig. Bei Isenbüttel musste sogar ein ICE evakuiert werden.

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Als wäre ein Schalter umgelegt worden: So schnell und heftig kam das Unwetter laut Krok und seinem Führungsstab über den Kreis. In Knesebeck dürfte ihnen zufolge ein Tornado gewütet haben: Das sei an der Schneise durch das Dorf zu erkennen. In Tülau wirbelte der Sturm ein Trampolin gegen eine Hausfassade. Der Regen war so heftig, dass Einsatzfahrzeuge stehen bleiben mussten. „Es ging nicht mehr.“

„Wir fahren auch während des Unwetters raus“, sagt Krok. „Entsprechend hoch ist das Risiko.“ So sei er froh, dass von den Einsatzkräften niemand verletzt worden sei.

rtm

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