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Fertig: Die Archäologen verlassen die Fläche mit Tausenden von Fundstücken

Meine Fertig: Die Archäologen verlassen die Fläche mit Tausenden von Fundstücken

Meine. Fertig: Die Archäologen räumen das Feld am Meiner Wiesenweg, auf dem der Parkplatz des Gemeindezentrums entstehen soll.

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4000 Quadratmeter Grabungsfläche: Die Archäologen Rolf Baalmann (v.l.), Dietmar Rathert, Heinz Gabriel und Dr. Andreas Wallbrecht beendeten gestern ihre Grabungen in Meine.

Quelle: Christina Rudert

Vier Monate lang haben sie dort gegraben und können jetzt nachweisen, dass schon in der Steinzeit Menschen in Meine gelebt haben - vermutlich als Jäger und Sammler eher kurzfristig.

„Es ist eine Übergangsphase zwischen Jägern und Sammlern und den Sesshaften, in der wir uns hier bewegen“, sagt Kreisarchäologe Dr. Andreas Wallbrecht, Grabungsleiter Dietmar Rathert stellt fest: „Nachweise für eine Siedlung haben wir nicht gefunden.“ Die ältesten der Tausende von Fundstücken könnten von etwa 4000 vor Christus sein.

Darunter bearbeiteter Feuerstein. Heinz Gabriel und Rolf Baalmann von der archäologischen Arbeitsgemeinschaft zeigen winzige Steine, Wallbrecht erklärt: „Die sind mit Hilfe von Stein oder Geweih von Feuersteinen abgeschlagen und dann bearbeitet worden.“ Zum Beispiel zu Pfeilspitzen. Rathert zeigt eine Skizze, wie diese Pfeilspitze genutzt wurde: „Das ist ein Querschneider, um Vögel zu jagen.“ Rathert wird die Fundstücke nun in akribischer Feinarbeit auswerten.

Wallbrecht dankte in Richtung Bürgermeisterin Ines Kielhorn für die gute Zusammenarbeit, Kielhorn gab den Dank zurück. „Nach dem ersten Schrecken für die Gemeinde war es doch für alle interessant.“ Was sie besonders freute: „Ursprünglich sah es so aus, als seien hier nur Menschen durchgezogen. Aber nun steht fest: Die Gegend von Meine war auch damals schon so schön, dass sie hier zumindest vorübergehend geblieben sind.“

Nun hoffen Harald Wentzel vom Geschichts- und Heimatatverein und Kielhorn, im neuen Gemeindezentrum einige der Fundstücke zeigen zu können.

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