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Federbettensammler will Verein gründen

Gifhorn Federbettensammler will Verein gründen

Wilsche. Seit 20 Jahren sammelt Rüdiger Müller gebrauchte Federbetten, um sie an Recycling-Firmen zu verkaufen und den Erlös zu spenden. Jetzt soll ein Förderverein gegründet werden, um das Projekt unter besseren Bedingungen weiter zu führen.

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Will einen Förderverein gründen: Der Federbettensammler Rüdiger Müller sucht Mitstreiter, die als Gründungsmitglieder fungieren.

Quelle: Photowerk (sp)

„Meine Gesundheit lässt es nicht zu, so wie bisher weiter zu machen. Die Kraft lässt nach“, sagt der 48-Jährige, der die Federbetten wieder mit dem Fahrrad samt Anhänger von den Sammelcontainern auf den Deponien Weyhausen und Wesendorf zu sich nach Hause holt. „Ich habe seit 20 Jahren Krebs“, sagt Müller, der neben der Grundsicherung eine kleine Rente bezieht und sich davon ein motorisiertes Fahrzeug nicht leisten kann.

Bereits 2012 war der Versuch gestartet worden, einen Verein zu gründen. Der Plan scheiterte, da die Aufsichtsbehörde monierte, dass die Betten der gewerblichen Wirtschaft zugeführt würden. „Als Privatmann kann Rüdiger aber noch nicht mal die anfallenden Kosten steuerlich absetzen“, sagt Claudia Haring, die sich für Müller und dessen Projekt einsetzt. Müllers finanzielle Mittel seien aufgebraucht.

Um die Misere zu beenden, soll nun versucht werden, einen Förderverein zu gründen. „Dafür brauchen wir jetzt Gründungsmitglieder“, so Haring. Sieben müssten es mindestens sein. Sei diese erste Hürde genommen, gehe es darum, Mitglieder zu finden, die bereit sind, fünf Euro im Monat zu zahlen, damit der Federbettensammler weiterhin seiner Tätigkeit nachgehen kann.

Interessierte können sich auf der Homepage www.federbettensammler.de oder unter Tel. 0175-5416322 melden.

jr

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