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Familienmesse: Eltern unterstützen Hebammen

Gifhorn Familienmesse: Eltern unterstützen Hebammen

Gifhorn. Luftballons, Kinderschminken und Hüpfburg - das Programm bei der Familienmesse des Bündnisses für Familien auf dem Schillerplatz bot allerhand Spiel und Spaß für junge Besucher. Die Erwachsenen beschäftigte ein ernstes Thema: Ab 2016 droht freiberuflichen Hebammen das Aus.

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Spiel und Spaß für die ganze Familie: Bei der Familienmesse auf dem Schillerplatz gab es am Sonnabend allerlei Aktionen für Kinder. Erwachsene konnten sich über verschiedene Angebote von Mitgliedern des Bündnisses für Familie informieren.

Quelle: Photowerk (mf)

Wenn sich die Nürnberger Versicherung 2015 aus der Haftpflicht für Geburtenhilfe zurückzieht, können sich freiberufliche Hebammen die steigenden Prämien nicht mehr leisten. Ab Juli dieses Jahres sind das mehr als 5000 Euro. Ohne Haftpflichtversicherung dürfen sie jedoch nicht arbeiten. „Beleghebammen müssen 18 Geburten begleiten, um allein ihre Versicherung zahlen zu können“, so Ulrike Gimkiewicz, die zusammen mit ihren Kolleginnen Unterschriften sammelte. Die Liste wollen sie an die Gifhorner Bundestagsabgeordneten übergeben. Die sollen sich für eine nachhaltige Lösung einsetzen. „Möglich wäre, die Regressansprüche zu begrenzen oder eine Beteiligung der Krankenkassen“, so Gimkiewicz.

Viele junge Familien unterstützten die Hebammen mit Unterschriften und schrieben auf Flyer, warum sie Hebammen für unverzichtbar halten. „Hebammen fangen viel auf, bevor die Eltern zum Kinderarzt gehen“, so Anna-Maria Horn, die mehr als 30 Jahre als Hebamme tätig war.

„Es zieht viele Leute her, wir sind sehr zufrieden. Und wir erfahren sehr viel Unterstützung von den jungen Eltern“, sagte Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Rohrbeck. Die Partner des Bündnisses für Familien informierten über Themen wie Palliativmedizin und Pflege. Und die Showband Gifhorn unterhielt die Besucher mit schmissiger Musik.

co

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