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Falsche Polizisten: So sind sie zu entlarven

Gifhorn Falsche Polizisten: So sind sie zu entlarven

Zwei falsche Polizisten wollten bei Wittingen eine Autofahrerin (19) abzocken (AZ berichtete): Doch wie erkennen Autofahrer eigentlich eine echte Kontrolle? Gifhorns Polizei gibt Tipps.

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Alles echt: Polizisten sind bei einer Kontrolle klar zu identifzieren.

Quelle: Photowerk (cc)

„Bei normalen Verkehrskontrollen ist es fast immer ein Streifenwagen in blau-silber - oder vielleicht noch in grün-silber - und Blaulicht oben drauf“, berichtet Polizeisprecher Thomas Reuter.

Die richtige Uniform habe das Landeswappen mit dem Niedersachsenross auf beiden Ärmeln und Schulterklappen mit silbernen Sternen. Außerdem sei immer eine Dienstpistole am Gürtel.

Zivile Polizisten seien an ihren Dienstausweisen zu erkennen: „Der ist tatsächlich grün und hat das Niedersachsenwappen im Polizeistern.“ Oben stünden Ausweisnummer, Name und Dienstgrad, auf der Rückseite seien Passfoto und zwei Dienstsiegel. Im Zweifelsfall sollten sich Autofahrer aber nicht scheuen, per Notruf 110 nachzufragen, sagt Reuter.

Echte Polizisten seien auch an ihrem Vorgehen zu erkennen. „Überholen und Kelle raus halten ist unüblich. Wir halten in der Regel mit Anhaltesignal von hinten an.“ Die Kollegen gingen auch aus Eigenschutz von hinten ans angehaltene Auto heran. Bezahlung per EC-Karte oder später nach Benachrichtigung: Bargeldzahlung „ist von Haus aus unseriös, das gibt es bei uns schon lange nicht mehr“.

Neue Spuren oder Hinweise zu Zusammenhängen mit einem ähnlichen Fall aus Peine gibt es laut Reuter bislang nicht.

Der letzte bekannt gewordene Fall von falschen Polizisten im Kreis Gifhorn sei eine Serie auf der B 214 von vor mehr als zwölf Jahren gewesen. Die beiden Täter wurden im Januar 2003 zu neun beziehungsweise acht Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

rtm

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