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Falls Ebola ausbricht: Kreis Gifhorn rüstet sich für den Ernstfall

Gifhorn Falls Ebola ausbricht: Kreis Gifhorn rüstet sich für den Ernstfall

Gesundheitsamt und Helios-Klinkum sind für einen Ebola-Einsatz gerüstet. Jeweils 50 Spezialanzüge liegen für den Ernstfall bereit, um zu verhindern, dass Mediziner und andere Helfer sich mit dem Virus infizieren.

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Für Ebola gerüstet: Josef Kraft zeigt die Schutzausrüstungen des Gifhorner Gesundheitsamtes.

Quelle: Photowerk (mpu)

„Wir haben bereits vor Wochen alle Ärzte im Kreis informiert und sie aufgefordert, bei Untersuchungen auf mögliche Ebola-Symptome zu achten“, erklärt Josef Kraft Leiter des Gesundheitsamtes. Wenn der „Fall der Fälle“ eintrete, sei der Kreis gerüstet, so der Arzt. 50 der luftundurchlässigen und knallgelben Schutzanzüge habe das Gesundheitsamt in der Allerstraße eingelagert, weitere 50 dieser Anzüge würden im Klinikum bereit liegen, erklärt Kraft. „Zu den Schutzanzügen, die nur einmal verwendet werden können, gehören auch spezielle Brillen, Mundschutz, Füßlinge und Doppel-Handschuhe“, erläutert der Chef des Gesundheitsamtes. Das Klinikum habe zudem ein Zimmer mit einer Sicherheitsschleuse für Patienten mit Ebola-Verdacht geschaffen. Gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr will Kraft in den nächsten Tagen über Absperrmaßnahmen, Desinfektion, Vernichtung von gebrauchter Schutzkleidung und auch den Transport von Blutproben in ein Labor nach Hamburg sprechen. „Ein Röhrchen mit dem Blut eines Ebola-Erkankten muss mit höchster Sicherheitsstufe befördert werden - auch das Szenario eines Unfalls beim Transport muss einkalkuliert werden“, so Kraft. „Wir sind vorbereitet“, sagt Beate Bergmann, Sprecherin des Gifhorner Klinikums. Alle Helios-Kliniken verfügten über einen eigenen Leitfaden zum Umgang für Patienten mit Ebola-Verdacht - basierend auf den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes. Alle Helios-Kliniken seien in die Länder-Pandemiepläne eingebunden.

ust

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