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Gifhorn Stadt Geldstrafe für blaues Auge nach Familienstreit
Gifhorn Gifhorn Stadt Geldstrafe für blaues Auge nach Familienstreit
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00:21 26.10.2018
Familienstreit: Das Amtsgericht hat im Strafprozess ein Urteil gefällt - ein weiteres Verfahren um Schmerzensgeld steht noch aus. Quelle: Photowerk (Archiv)
Gifhorn

Diesmal entzündete sich der Streit an einem auf dem Grundstück abgestellten Anhänger. Die Kontrahenten, die auch in der Vergangenheit immer wieder mal aneinandergerieten, schubsen sich, dann fliegt die Faust des Angeklagten ins Gesicht des Schwiegervaters in spe. Dieser geht zu Boden.

Laut Akte reklamiert das Opfer nachhaltige Schäden: Knochenbrüche und Nervenverletzungen, die auch mehr als ein Jahr nach der Attacke im Juni 2017 nachwirken. Dass es ein Faustschlag gewesen sein muss, daran hat der Strafrichter nach dem Blick auf Porträtfotos des Opfers keinen Zweifel. „Was ich erkennen kann ist, dass wir es mit stumpfer Gewalteinwirkung auf das Auge zu tun haben.“ Folgen eines Sturzes nach Gerangel sähen anders aus.

Nach kurzem Zwiegespräch mit seiner Verteidigerin räumte der Angeklagte dann auch ein, dass es wohl mehr als nur ein Schubsen seinerseits war.

Doch rühren auch Knochenbrüche und Nervenverletzungen vom Faustschlag her? Daran haben Staatsanwalt und Strafrichter ihre Zweifel.

Diese Beurteilung überlassen sie dem Zivilgericht, in dem es auch um 15.000 Euro Schmerzensgeld geht. Der Strafrichter quittiert schließlich den Faustschlag mit 50 Tagessätzen zu jeweils 80 Euro, bei der eine vorige Verurteilung von 30 Tagessätzen mit einfließt.

Von Dirk Reitmeister

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