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Fahrtraining: „Dass der Rollstuhl sicher steht, ist das A und O“

Gifhorn/Wesendorf Fahrtraining: „Dass der Rollstuhl sicher steht, ist das A und O“

Gifhorn/Wesendorf. Mehr Sicherheit beim Transport von Rollstuhlfahrern: Ein besonderes Fahrtraining absolvieren gerade 40 Frauen und Männer vom DRK-Behindertenfahrdienst bei der Kreisverkehrswacht.

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Das A und O: Schon vor Beginn der Fahrt sind wichtige Sicherheitsaspekte zu beachten und der Rollstuhl ist gut zu sichern.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn/Wesendorf. Den Rollstuhl in den Sprinter schieben - damit ist es nicht getan. Das wissen die Fahrerinnen und Fahrer sehr wohl. Doch wie genau müssen die Gurte zum Befestigen angelegt werden? Lutz Dietrich von der Kreisverkehrswacht zeigt, wie es geht. „Die Gurte müssen möglichst einen 45-Grad-Winkel haben“, erläutert er beim Arretieren des Rollstuhls mit dem 65 Kilogramm schweren Dummy. Dann stehe der Rollstuhl bei einer Vollbremsung oder beim Ausweichen am sichersten, so der Experte.

„Dass der Rollstuhl sicher steht, ist das A und O“, sagt Fahrer Hans Seefried. Der Fahrer sehe die Kurve kommen und stelle sich mit seiner Körperspannung darauf ein. Den Rollstuhlfahrer hinten überrasche das Fahrmanöver. „Da muss der Rollstuhl fest stehen.“

Nach der Ladungs-Lektion geht es mit den sechs Fahrzeugen auf den Parcours mit den Pylonen. Slalomfahren und bremsen werden geübt. „Wohlfühlgeschwindigkeit in der ersten Runde“, sagt Dietrich an. Nach dem ersten Durchgang macht er Tempo: „Wir geben jetzt mal Gas.“

40 der 60 Mitarbeiter des Behindertenfahrdienstes absolvieren das Training an vier Übungstagen auf dem Wesendorfer Gelände, sagt Fahrer Eitel Harnack. „Es gibt einige Leute bei uns, die noch nie Rollstuhlfahrer gefahren haben. Die Kollegen müssen lernen, wie das gemacht wird.“ Und das nicht nur einmal. Burkhard Otte vom DRK: „Es ist wichtig, sie immer wieder zu schulen.“

rtm

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