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Fahrradklima-Test: Gifhorn ziemlich weit hinten

Gifhorn Fahrradklima-Test: Gifhorn ziemlich weit hinten

Geografisch trennen rund 250 Kilometer Gifhorn von Münster, was das Fahrradklima angeht sind es offenbar Welten. Das hat ein ADFC-Test ergeben, bei dem Gifhorn einen schlechten Platz einfuhr.

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Stillstand für Gifhorner Radfahrer: Beim bundesweiten Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs hat sich die Mühlenstadt nicht wie erhofft verbessert.

Quelle: Michael Uhmeyer

Die Teilnehmer der Bewertung haben einiges an der Zickenstadt auszusetzen.

Unter den bundesweit 292 bewerteten Städten ihrer Größe kam Gifhorn mit der Schulnote 4,0 auf Rang 211, im Land Niedersachsen Platz 24 von 27. Die Radler bescheinigen Gifhorn gute Erreichbarkeit der Innenstadt, für Fahrräder freie Einbahnstraßen und Spaß beim Radfahren. Auf der anderen Seite hagelt es schlechte Einzelnoten für den Zustand der Radwege, Ampelschaltungen, Falschparker auf Radwegen und schlechte Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln. Mittelmäßig schneidet Gifhorn bei der Sicherheit ab: Nicht alle fühlen sich auf den Straßen sicher, viele sehen Konflikte mit Fußgängern und Autofahrern sowie Hindernisse auf den Radwegen.

Die durchschnittliche Note aller Städte unter 50.000 Einwohner liegt bei 3,6. Der Sieger, Reken in Nordrhein-Westfalen, erreichte 1,9. Münster schaffte es in der Klasse der Städte über 200.000 Einwohner mit 2,5 auf Platz eins. Wolfsburg und Braunschweig bekamen jeweils die Note 3,8.

„Wir haben uns nicht verbessert“, sagt Wolfgang Harder, ADFC-Kreisvorsitzender und einer der 65 Gifhorn-Bewerter. In zwölf Einzelpunkten, unter anderem Spaß, Sicherheitsgefühl und Einbahnstraßen, gab‘s Verbesserungen. In 14 Punkten, darunter Wegweisung, Abstellanlagen und Winterdienst, Verschlechterungen. Sein Fazit: „Wir müssen etwas machen.“

Der ADFC wolle mit der Stadt über eine Aktualisierung des Radfahrkonzepts von 2008 sprechen.

rtm

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