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Fahrraddiebe haben‘s schwerer

Gifhorn Fahrraddiebe haben‘s schwerer

Gifhorn. Fahrräder klauen wird offenbar schwieriger: Zumindest hat Gifhorns Polizei im ersten Halbjahr 2013 deutlich weniger Diebstähle registriert.

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Gute Fahrradständer: Gifhron hat sie, aber leider zu wenig.

Quelle: Photowerk (spi)

DIe rückläufigen Zahlen führt die Polizei darauf zurück, dass die Leute mehr Geld in Schlösser investieren - durchaus eine Folge des Trends zum E-Bike.

198 Fahrraddiebstähle haben die Gifhorner in den ersten sechs Monaten des Jahres bei der Polizei angezeigt, im Vorjahreszeitraum waren es noch 285. „Das ist ein Rückgang um mehr als 30 Prozent“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter.

„Es werden weniger Fahrräder ungesichert stehen gelassen“, glaubt Reuter. Das mache es Gelegenheitsdieben schwerer, mal eben so mit einem fremden Rad nach Hause zu kommen. „Die Räder werden hochwertiger - und damit auch die Schlösser.“

„Wenn ein Kunde ein neues Fahrrad kauft, fragen wir nach, ob er ein gutes Schloss hat“, sagt Bernd Gier von Fahrrad Brandes in der Innenstadt. Immer mehr Kunden ließen sich davon überzeugen, mehr Geld in ein besseres Schloss zu investieren.

„Es werden mehr und mehr gute Schlösser gekauft“, sagt auch Rainer Brendler von der Bike Arena. Vor allem im Trend seien Modelle mit dem Zollstock-Prinzip.

Ein weiterer Punkt ist laut Reuter die Registrierung des Fahrrades. „Das Entdeckungsrisiko ist für den Dieb höher geworden.“ Denn gefundene oder sichergestellte Räder könnten dem wahren Eigentümer mit einem Mausklick besser zugeordnet werden.

Tipps: So behält man sein Fahrrad

Diebstahlschutz fürs Fahrrad hat seinen Preis. Es kommt aber auch aufs eigene Verhalten an.

„Teure Schlösser sind entsprechend sicher“, sagt Bernd Gier von Fahrrad Brandes. 40 Euro sei ein Minimum. Ein „richtig sicheres“ Bügel- oder Faltschloss liege bei 70 bis 90 Euro und biete zahlreiche Sicherheitsfinessen. „Daran beißt sich jeder Dieb die Zähne aus.“ Ein Zehn-Euro-Schloss für ein 1000-Euro-Fahrrad? Das geht gar nicht, sagt auch Ferdinand Heinrich von der Polizei. Die Faustregel zehn Prozent vom Kaufwert habe Gültigkeit.

Abschließen allein ist nicht sicher, warnt Andreas Böhm vom ADFC. „Ich befestige mein Fahrrad an einem Ständer oder an einer Laterne.“ So könne es nicht davon getragen werden. „Wenn man solche Regeln beachtet, behält man sein Fahrrad.“ Das sagt auch Rainer Brendler von der Bike Arena. „Das A und O ist und bleibt der Fahrradständer, an dem man das Rad anschließen kann.“

Doch von den guten Fahrradständern in der Fußgängerzone gebe es zu wenig. „Die sind fast immer belegt“, so Böhm. Brendler: „Immerhin hat die Stadtverwaltung das Problem erkannt und gute aufgebaut.“

Heinrich rät auch dazu, das Fahrrad auf dem eigenen Grundstück zu sichern. Erst neulich habe er wieder im Lagebericht „unter dem Carport entwendet“ gelesen. „Nur weil es auf dem eigenen Grundstück steht, ist es unverschlossen lange nicht sicher.“

rtm

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