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Gifhorn Stadt Fachleute fordern mehr Leute und mehr Lohn
Gifhorn Gifhorn Stadt Fachleute fordern mehr Leute und mehr Lohn
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23:00 25.02.2018
Schwere Arbeit: Fachleute fordern mehr Lohn für Altenpfleger – denn es finden sich nicht mehr genügend Interessenten für offene Stellen.  Quelle: dpa-Zentralbild
Gifhorn

 Kästorfs Diakonie präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber. Laut Sprecherin Ingetraut Steffenhagen sind die Überstunden im vorigen Jahr „zeitnah abgebaut“ worden. „Die Vergütung erfolgt nach dem Tarif (TVDN). Beispielsweise verdient eine Pflegekraft nach sechs Berufsjahren brutto rund 2890 Euro, wenn sie ein Kind hat, kommen noch mal 106 Euro dazu.“ Darüber hinaus seien nach Absprache auch „bedarfsorientierte Dienstzeiten möglich“.

Dennoch gibt es auch bei der Diakonie unbesetzte Stellen in den drei stationären Häusern Christinenstift, Brömmelkamp und Hagenhof, und zwar zwei Vollzeitstellen und eine Teilzeitstelle. „Das ist ein Riesenproblem“, sagt Sandro Pietrantoni vom DRK-Kreisverband zur Arbeitsbelastung der Pflegekräfte. Das DRK bemühe sich, bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein. Doch es stoße an seine Grenzen.

„Wir passen die Rahmenbedingungen an, etwa bei der Vergütung“, sagt Pietrantoni. Das dürfe aber nicht zu Lasten der zu Pflegenden gehen, die sich bei steigenden Preisen sonst andere Einrichtungen suchten. Der DRK-Chef sieht deshalb vor allem die Kostenträger – die Pflegekassen – in der Verantwortung. Sie müssten für mehr Verdienst der Pflegerinnen und Pfleger sorgen, damit der Job attraktiv sei. Keine neue Forderung: 2014 gab es dazu die Aktion „Pflege am Boden“.

Darüber hinaus müssten mehr Leute eingestellt werden. 8000 neue Stellen sieht der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD in Berlin vor. Bei bundesweit mehr als 13.000 Einrichtungen muss Sandro Pietrantoni nicht lange rechnen, wie viel für seine Häuser übrig bleiben. „Es ist ein Topfen auf dem heißen Stein.“

Von Dirk Reitmeister

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