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Fachkräftemangel im Pflegebereich

Betriebe warnen vor Notstand Fachkräftemangel im Pflegebereich

Die Pflegeeinrichtungen im Landkreis schlagen Alarm. „Wir versuchen täglich aufs Neue, die steigende Zahl an Anfragen zu bewältigen und gleichzeitig unsere Mitarbeiter vor Überlastung zu schützen - stellen allerdings fest, dass wir nicht mehr lange in der Lage sind, das System aufrecht zu erhalten“, wendet sich Sprecherin Bettina Tews-Harms in einem offenen Brief direkt an Kreisrat Rolf Amelsberg. Am 17. Mai soll der Pflegenotstand bei einem Runden Tisch im Rittersaal thematisiert werden.

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Pflegenotstand im Kreis Gifhorn: Um die steigende Nachfrage zu bedienen, gibt es nicht genügend Mitarbeiter – am 17. Mai gibt es einen Runden Tisch, an dem das Problem thematisiert wird.

Quelle: Archiv

Kreis Gifhorn. „In den letzten Jahren hat sich der Pflegekräftefachmangel im Landkreis zunehmend verschärft und der Pflegebericht prognostiziert eine weitere Zuspitzung des Mangels“, verweist Harms darauf, dass erst kürzlich die Versorgung in einem Pflegeheim zusammen gebrochen sei, weil die Fachkraftquote nicht sichergestellt werden konnte (AZ berichtete).

„Wir wissen die Bemühungen des Landkreises für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu schätzen, dennoch sehen wir aktuell weiteren Handlungsbedarf“, so Harms in dem Brief, der von 29 betroffenen Einrichtungen unterzeichnet worden ist.

„Täglich müssen Kunden in der ambulanten Pflege abgelehnt werden, weil wir nicht genügend Mitarbeiter für die steigende Nachfrage haben“, beschreibt Tews-Harms die dramatische Situation. Auch in den stationären Einrichtungen würden die Pflegekräfte täglich an ihre Belastungsgrenzen gehen, um die Bewohner - trotz nicht besetzter Stellen - zu versorgen.

In dieser Situation sei es erstaunlich und nicht nachvollziehbar, dass die Kranken- und Pflegekassen sowie andere Beratungsstellen ihren Versicherten gegenüber noch immer von der Möglichkeit sprechen, sich Versorgungszeiten aussuchen zu können und von zwei bis drei festen Mitarbeitern versorgt werden zu können.

„Wir halten es für dringend erforderlich, die Menschen im Landkreis über diese Situation aufzuklären, um Verständnis und Kooperationsbereitschaft zu erreichen“, so Tews-Harms.

ust

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