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Eyßelforst-Trasse: Beratung erst 2014

Gifhorn Eyßelforst-Trasse: Beratung erst 2014

Gifhorn. Befürworter und Gegner einer Trasse durch den Eyßelforst - sie soll als zweite Zufahrt das Allerkanal-Gewerbegebiet entlasten - verfolgten gestern Abend die Marathon-Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung. Konkretes gab‘s noch nicht: Die Politik will erst das Ergebnis eines Verkehrsgutachtens abwarten. Anfang 2014 soll weiter beraten werden.

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Trasse durch den Eyßelforst: Ein Verkehrsgutachten steht noch aus.

Quelle: Photowerk (sp)

IAV-Betriebsratschef Mark Bäcker hatte eine Petition mit 1000 Unterschriften überreicht und noch einmal die Notwendigkeit einer zweiten Zufahrt unterstrichen. „Die Verkehrssituation ist nicht nur zu Stoßzeiten angespannt“, verwies er auf eine „Nadelöhr-Situation“ und im Ernstfall nur einen Rettungsweg. Zudem werde die IAV bis 2020 von 3000 auf 7000 Mitarbeiter wachsen.

Reimund Wunderlich und Josef Mager von der Bürgerinitiative gaben als Trassen-Gegner Contra. Der Eyßelforst sei als Vorrangzone für Natur und Erholung im Regionalordnungsprogramm ausgewiesen, ein Straßenbau ohne Planfeststellungsverfahren nicht möglich. Zudem seien „Stauzeiten“ von acht bis zehn Minuten durchaus hinnehmbar, so Mager.

Das Ergebnis der Verkehrszählung abwarten und erst dann entscheiden: Dirk Reuß (CDU) und Andreas Katsch-Herke waren sich darin einig - sahen jedoch dringenden Handlungsbedarf.

Britta Blum (Grüne) hatte sich deutlich gegen eine Trasse durch den Wald ausgesprochen. Sie forderte vergeblich dazu auf, andere „Alternativmöglichkeiten“ (Ampelschaltung, Shuttle-Busse) umgehend anzugehen.

ust

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