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Etat über 300 Millionen Euro: Landkreis auf Sparbremse

Gifhorn Etat über 300 Millionen Euro: Landkreis auf Sparbremse

Gifhorn. Es wird knapp in der Kreiskasse: Während der jüngsten Sitzung des Kreistagssitzung stimmte Landrat Dr. Andreas Ebel die Politik auf einen Sparkurs ein, der in der kommenden Zeit gefahren werden muss. „Derzeit gleichen Überschüsse aus dem Vorjahr Fehlbedarfe aus“, so Ebel.

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Auf Umdenken eingestimmt: Der Landkreis Gifhorn muss in den nächsten Jahren Geld einsparen, wie der Landrat jetzt die Politik informierte.

Quelle: Michael Uhmeyer

Der Kreis sei nicht in der Lage, 2017 und auch in den darauffolgenden Jahren einen ausgeglichen Haushalt vor zu legen, erläuterte der Verwaltungschef. Momentan könne man auf Rücklagen bauen, für die Zukunft müsse der Gürtel jedoch enger geschnallt werden, brachte es der Landrat auf den Punkt. Er stellte dem Kreistag den Etat 2017 in Kurzform vor. Dieser Haushalt sei während der Kreistagssitzung am 21. Dezember Thema, so der Landrat.

Ebel erklärte, dass der Etat erstmals die 300-Millionen-Euro-Grenze überspringe. Investitionen von 22,1 Millionen Euro seien vorgesehen, der aktuelle Sparbeitrag liege bei einer Million Euro, so Ebel. Mehr als 46 Millionen Euro kostet der Breitbandausbau, den der Kreistag beschlossen hat (AZ berichtete): Dieser Betrag ist in die Investionssumme allerdings noch nicht eingerechnet.

Weitere wichtige Eckpunkte für den Etat 2017: eine Schuldentilgung in Höhe von 5,2 Millionen Euro und 5,9 Millionen Euro neue Schulden - 700.000 Euro neue Darlehen sind notwendig. Ebel ging auch auf die gestiegenen Kosten für Asylbewerberleistungen und die Flüchtlingsunterbringung ein. Der Zusschussbedarf liege hier bei neun Millionen Euro.

Die Kreisumlage, die 74,5 Millionen Euro beträgt, soll allerdings nicht erhöht werden, informierte Ebel die Politik.

ust

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