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Essen nur gegen Vorkasse - Eltern kritisieren DRK

Rötgesbüttel Essen nur gegen Vorkasse - Eltern kritisieren DRK

Rötgesbüttel. Die Umstellung auf das Euro-Zahlungsverfahren SEPA erhöht den Verwaltungsaufwand für das Gifhorner Rote Kreuz - darum sollen Eltern das Essen für ihre Kinder in den DRK-Kitas künftig pauschal bezahlen. Nicht alle Eltern sind damit einverstanden.

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Essensausgabe in Kita: Künftig müssen Eltern für ihre Kinder das Essen im Voraus bezahlen.

Quelle: Archiv

„Ich möchte nicht für Leistung bezahlen, die ich nicht bekomme“, kritisiert Henrik Hofmann aus Rötgesbüttel. Bisher sei nur Essen berechnet worden, das auch verzehrt wurde. Dies sei beispielsweise bei Krankheit der Kinder künftig nicht mehr der Fall. Seine zwei Kinder besuchen die Krippe und die Kita in Rötgesbüttel. „Das ist eine versteckte Einnahmequelle“, wirft Hofmann dem Roten Kreuz vor.

Im Oktober hatte das Gifhorner DRK die Eltern informiert, dass es die Zahlungsweise zum Jahreswechsel ändert. 1145 Kinder essen derzeit mittags in den Kitas und Krippen. „Weil in jedem Monat unterschiedliche Beträge abgebucht würden, müssten wir die Eltern vor jeder Lastschrift benachrichtigen. Das ist für unsere Verwaltung nicht zu leisten“, so Lars Hildebrand, Fachbereichsleiter für Finanzen. „Möglich wäre es, aber das würde die Verwaltungskosten in die Höhe treiben, was sich wiederum auf den Preis für das Essen niederschlagen würde“, so DRK-Abteilungsleiterin Stefanie Pagel-Bosker. „Es stimmt, die Situation war vorher komfortabler, aber entstand aus einer Zeit, als weitaus weniger Essen in den Kitas verzehrt wurden.“ Das DRK habe Alternativen geprüft, doch eine direkte Abrechnung mit den Kunden lehnten die Essensanbieter ab.

Den Vorwurf, das DRK entwickele eine neue Einnahmequelle, will Hildebrand so nicht stehen lassen: „Wir sind eine vom Finanzamt kontrollierte gemeinnützige Einrichtung - wir machen damit keinen Gewinn. Den gestiegenen Verwaltungsaufwand haben wir bisher auf eigene Kosten finanziert.“

co

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