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„Es gibt viel Handlungsbedarf“

Gifhorn „Es gibt viel Handlungsbedarf“

Der Kreisschülerrat Gifhorn beobachtet die Situation rund um die Sporthallen in der Region schon lange. Und Handlungsbedarf gibt es nach Meinung des Schülergremiums reichlich. In einer Presseerklärung weisen die Schülervertreter jetzt auf die Problempunkte hin.

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Schülerkritik: Der Schulsport leide unter unzureichenden Hallenkapazitäten und alten Anlagen wie der Bleiche (Foto), so das Gremium.

Quelle: Archiv

Vorsitzende Svenja Kredke fährt zum Sport vom Humbolt-Gymnasiums in die neue Sporthalle in Gamsent. „Die Halle ist echt klasse, aber der Bustransfer ist zeitaufwändig, die Unterrichtszeit verkürzt sich. Außerdem ist der Bustransfer teuer für den Kreis und umweltschädlich.“

Tjark Melchert, stellvertretender Vorsitzender des Stadtschülerrates und Schüler der Berufsbildenden Schulen I, hat nach eigener Aussage das gesamte Schuljahr 2013/2014 keinen Schulsport: „Es gibt nicht ausreichend Hallenzeiten für uns, und die auch nur in der Halle der Berufsbildenden Schulen II. Das bedeutet einen Fußweg von fast zwei Kilometern, der die beiden Pausen vor und nach dem Sport beansprucht. Das ist nicht akzeptabel, zumal direkt nebenan das Sportzentrum Süd ist“, sagt er.

Auch die Sporthalle am Katzenberg sei weitgehend ausgelastet, wodurch Schüler zur Sporthalle am Lehmberg müssten - wodurch es wiederum schwer werde, nachmittags die Busse zu erreichen, berichtet Nicole Kristleit, Schülersprecherin des Otto-Hahn-Gymnasiums.

Nicht nur die Kapazitäten sind erschöpft, auch der Zustand einiger Einrichtungen lässt zu wünschen übrig. Ahmet Simmo, ehemaliges Mitglied des Schulausschusses der Stadt, bemängelt den Zustand der Bleiche: „Ich war auf der Freiherr-vom-Stein-Schule und hatte in der Bleiche Sport. Sie ist komplett veraltet und bietet keine angemessene Ausstattung für den Schulsport“, kritisiert er.

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