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Es bleibt dabei: Kein Strom an Beinhornscher Kieskuhle

Jembke Es bleibt dabei: Kein Strom an Beinhornscher Kieskuhle

Jembke. Es bleibt dabei: Die Wochenend-Hütten an der Beinhornschen Kieskuhle bekommen keinen Stromanschluss. Der Jembker Rat lehnte am Donnerstagabend einen Antrag von Anliegern einstimmig ab. Weiteres Thema: der Haushalt.

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Beinhornsche Kieskuhle: Die Gemeinde Jembke will keinen Stromanschluss für die Wochenendhütten.

Quelle: Photowerk (alb)

In den vergangenen Jahren hat sich an der Beinhornschen Kieskuhle ein Zustand entwickelt, der der Gemeinde nicht gefällt. Viele der Wochenendhütten wurden immer mehr ausgebaut - und das, obwohl der Landkreis Gifhorn laut Bürgermeister Henning Schulze schon 1992 eine Abrissverfügung und eine Veränderungssperre erlassen hat. Trotzdem wollen Anlieger jetzt einen Stromanschluss. Und die Leitung dafür müsste über Gemeindegebiet führen.

„Wir haben den Landkreis mehrmals auf die Situation aufmerksam gemacht. Es hat sich nichts getan“, berichtete Schulze. Schon im Bauausschuss hatte er von einer „wilden Splittersiedlung“ und einem Zustand der lediglich geduldet werde gesprochen. Die Zustimmung zur Stromversorgung könne weitere Ansprüche nach sich ziehen - zum Beispiel zur Versorgung mit Trinkwasser. „Wir sollten das nicht erlauben“, so Schulze. Der Rat lehnte den Antrag einstimmig ab.

Der Jembker Haushalt ist erstmals seit vielen Jahren nicht ausgeglichen - 124.000 Euro fehlen; allein 98.000 Euro davon muss Gemeinde für Abschreibungen aufbringen. „Es handelt sich also um einen rein rechnerischen Fehlbetrag“, sagte der Bürgermeister. Die Gemeinde sei weiter schuldenfrei und ohne finanzielle Sorgen. Die liquiden Mittel betragen 495.000 Euro, Kredite sollen in diesem Jahr nicht aufgenommen werden. Die Erträge im Ergebnishaushalt belaufen sich auf 1,571 Millionen Euro, die Aufwendungen auf 1,695 Millionen Euro. Im Finanzhaushalt stehen Einzahlungen von 1,541 Millionen Euro und Auszahlungen von 1,581 Millionen Euro.

alb

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