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Erster Praxistag aller Ortswehren

Boldecker Land Erster Praxistag aller Ortswehren

Neue Wege beschreitet die Feuerwehr im Boldecker Land. „Zur Ausbildung der Einsatzkräfte führen wir erstmals einen gemeinsamen Praxistag mit allen sechs Ortsfeuerwehren durch“, so Gemeindeausbildungsleiter Michael Kohnert.

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Realitätsnahe Ausbildung: 61 Feuerwehrleute kamen zum Praxistag in der Weyhäuser Klanze und bei Bertrandt in Tappenbeck.

Quelle: Jochen Dürheide

Boldecker Land. Im Boldecker Land gibt es einen Ostzug mit Barwedel, Jembke und Tappenbeck sowie einen Westzug mit Bokensdorf, Osloß und Weyhausen. „Für uns ist das Zusammenwirken aller sechs Ortswehren äußerst wichtig“, so Kohnert.

Das Übungsszenario des Praxistages unterscheide sich nicht von einer Alarmübung. Allerdings konnten sich die Feuerwehrleute diesmal auf ihre Aufgaben vorbereiten. „Bei einer Übung mit Sirenenalarmierung wissen sie im Vorfeld ja nicht, dass es sich um eine Alarmübung handelt“, erklärte Kohnert. In beiden Fällen werde jedoch so realitätsnah wie nur möglich an die Aufgabe herangegangen.

Die wirtschaftliche Entwicklung mit Ansiedlung und Wachstum von Industriebetrieben im Boldecker Land sei eine Herausforderung für Brandschützer, sagte der Ausbildungsleiter: „Als Feuerwehren müssen wir rechtzeitig auf Veränderungen reagieren“, so Kohnert. Mit Bertrandt in Tappenbeck und der Technischen Versuchs- und Service-GmbH (TVS) in der Weyhäuser Klanze standen zwei Dienstleistungsunternehmen der Automobilindustrie auf der Einsatzliste.

Insgesamt nahmen am ersten Praxistag am Sonnabend 61 Einsatzkräfte mit elf Feuerwehrfahrzeugen teil. Geübt wurde teils unter Atemschutz. Neben Maßnahmen der Brandbekämpfung stand die Erstversorgung verletzter Personen auf dem Programm. In Tappenbeck traten Angehörige der Jugendwehr als Statisten auf.

Gemeindebrandmeister Karsten Teitge zog ein positives Fazit der Manöver: „Das Üben mit Führungsstrukturen in den Zügen hat sich bewährt und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

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