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Erster Feiertags-Dienst in der Notunterkunft

Ehra-Lessien Erster Feiertags-Dienst in der Notunterkunft

Lessien. Feuerwehrleute, Rettungsdienstler, Pflegekräfte: Weihnachtsdienst ist für sie nichts Neues - es sei denn, sie sind in der Flüchtlingsunterkunft in Lessien tätig.

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„Organisatorische Routine“ und mehr: Auch über Weihnachten gibt es in der Notunterkunft in Lessien viel zu tun.

Quelle: Michael Uhmeyer

Um 14 Uhr an Heiligabend fängt Jutta Krauses Dienst auf der Krankenstation an. Die Ehrenamtliche ist Krankenschwester und Arzthelferin. So auch zur Bescherungszeit. „Ich will, dass die Angestellten mal frei haben. Die haben Kinder, ich nicht.“ Dann kommt schon Arbeit: Eine fünfköpfige Familie betritt die Station. Zwei Kinder haben Verstopfung.

„Es ist ruhig, aber organisatorische Routine ist zu erledigen“, sagt Eric Haerting vom Rettungsdienst. Medikamente bestellen, Material durchschauen ist auch heute angesagt. Krause und Haerting sind zwei von mehr als 30 Leuten, die das DRK über die Feiertage in Lessien im Einsatz hat. Hinzu kommen nochmal so viele Security-Kräfte und sechs Feuerwehrleute.

Auch ihnen bringt DRK-Vorstand Sandro Pietrantoni Kuchen und Lakritz-Konfekt-Mischung als Dankeschön mit. „Das ist hier eine Familie“, freut sich Security-Mann und Dolmetscher Mahmoud Ahmad. Auch für Teamleiter Mark Schulze und seine Kameraden von der Feuerwehr eine nette Abwechslung zu Unterkunftspflege und Training an Atemschutzgeräten. „Ein bisschen machen wir heute schon.“

Für den Abend hat das Caterer-Team um Jörg Roth ein Helferessen in Arbeit. „Würstchen mit Kartoffelsalat“, sagt Haerting, worauf er sich freut. In der Mensa steht ein Christbaum. Ansonsten sind die Räume, wie etwa der Schalter in der Krankenstation, nicht weihnachtlich geschmückt. Dazu blieb beim Aufbau der Einrichtung keine Zeit, erklärt Bereichsleiter Ralf Fricke. „Wir sind froh, dass wir die Unterkunft überhaupt so weit haben.“

rtm

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