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Erste Flüchtlinge ziehen bei Diakonie ein

Gifhorn Erste Flüchtlinge ziehen bei Diakonie ein

Kästorf. Die ersten Flüchtlinge sind jetzt bei der Diakonie in Kästorf eingezogen. Für sie beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt - und die Diakonischen Heime gehen neue Wege bei der Betreuung.

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Die ersten Flüchtlinge leben sich in Kästorf ein: Für sie beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Das Essen köchelt auf dem Herd leise vor sich hin. Am Küchentisch stehen zwei Frauen, eine schnippelt Möhren, die andere knetet Teig in einer Schüssel. Ein Mädchen kniet auf dem Stuhl und wartet, dass es vom Teig naschen darf. Die idyllische Szene in den Diakonischen Heimen Kästorf täuscht Alltagsleben vor. Ein Alltag, in dem sich die Flüchtlinge in der Flüchtlingsunterkunft allerdings erst noch zurechtfinden müssen.

Aus Serbien und Montenegro, aus Afghanistan und Syrien stammen die Frauen, Männer und Kinder, die hier eine vorläufige Bleibe gefunden haben. Nach einer Zeit der Stabilisierung und der Anpassung an die neue Situation werden sie sich gemeinsam mit den Betreuern auf die Suche nach neuem Wohnraum machen. So sieht es das Betreuungskonzept vor, mit dem die Diakonischen Heime Kästorf in der Flüchtlingsarbeit neue Wege gehen. Hierfür sind die ehrenamtliche Integrationslotsin Rosita Günter und der Sozialarbeiter Christoph Mai zuständig.

Für diese Form der Flüchtlingsarbeit haben die Diakonischen Heime Kästorf 50.000 Euro extra zur Verfügung gestellt. Erst vor wenigen Tagen sind die derzeit 33 Erwachsenen und 12 Kinder in Kästorf eingezogen, für etwa 70 Personen ist das Haus ausgelegt. Auch wenn die Zimmer möbliert sowie Haushaltsgegenstände, Möbel und Bekleidung vorhanden sind, fehlt noch einiges. „Wir brauchen dringend Spielmöglichkeiten für Kinder, eine Sandkiste vielleicht oder eine Schaukel. Auch fehlen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Erwachsenen“, berichtet Christoph Mai.

Das große Problem ist die Langeweile. Eine Tischtennisplatte ist vorhanden - aber nur zwei alte Schläger. Gefragt sind neben Tischtennis-Schlägern auch Inlineskater, Roller oder Fahrräder für Kinder und Erwachsene.

Für vier Babys werden Kinderwagen benötigt. Wer mit Spenden helfen möchte, kann sich telefonisch bei Christoph Mai unter 0170-769 27 91 melden.

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