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Erst die Hausaufgaben, dann toben

Rühen Erst die Hausaufgaben, dann toben

Rühen . Die meisten wollen raus. Gesessen haben sie schon den ganzen Schultag. Dann Mittagessen und Hausaufgaben – wenn um 14 Uhr die Projektgruppen der Ganztagsgrundschule Rühen beginnen, ist der Bewegungsdrang groß. Vor allem bei Sonnenschein.

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Zwischenstopp: Erst gibt es Äpfel aus dem Schulgarten für die Kinder, dann geht es ans Basteln und Spielen.

Die ersten Tage im Ganztagsbetrieb liegen hinter den 60 Kindern und dem Betreuungsteam der Diakonischen Jugend- und Familienhilfe Rischborn um Koordinatorin Janine Knobbe. „Ich hatte mit mehr Stolpersteinen gerechnet“, gibt sie zu.

Um 12.45 Uhr gibt‘s erstmal Mittagessen in dem neuen Speiseraum, jeden Tag werden zwei Gerichte angeboten. „Das bekommen wir über die Mensa der Hauptschule“, berichtet Rektor Fritz Bauermeister. Drei Viertel der Kinder nehmen an der Mahlzeit teil, die anderen essen – ebenfalls gemeinsam – ihre mitgebrachten Brote.

Das Reich von Hauswirtschafterin Katharina Bruder ist ein ehemaliger Gruppenraum, mit einer einfachen Einbauküche ausgestattet. „Und den Speiseraum will ich noch schön bunt haben“, lacht sie, „die Kinder sollen mir was basteln“.

Nach dem Essen werden Hausaufgaben erledigt, die ersten beiden Klassen sitzen zusammen und die Dritt- und Viertklässler. „45 Minuten haben wir dafür“, berichtet Janine Knobbe. „Manche Kinder sind schneller fertig, andere brauchen länger – jedes Kind ist anders.“

Aber dann ist erstmal Schluss mit Lernen. „Wir bieten jeden Tag drei Projekte an, die Kinder können sich aussuchen, was sie machen möchten.“ An diesem Tag lädt Adelheid Wesche zum Basteln ein, Janine Knobbe hat ihre Gitarre mit, und Andrea Spengel-Schulz geht mit den Kindern nach draußen. Ihre Gruppe ist die größte.


AZ-INFO: Die Details

Zum Team der Jugend- und Familienhilfe Rischborn an der Ganztagsgrundschule Rühen gehören Janine Knobbe als Koordinatorin, Adelheid Wesche, Andrea Spengel-Schulz und Marco Karau, eine Sozialpädagogin, ein freiberuflicher Musiklehrer, Erzieherin und Betreuerin, dazu Hauswirtschafterin Katharina Bruder.

Feste Bestandteile der Ganztagsbetreuung sind Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung. Die Projekte ändern sich, „wir wollen herausfinden, wo die Interessen und Fähigkeiten der Kinder liegen“, sagt Janine Knobbe. So könnte es noch Entspannungsübungen und Theaterspiel geben.

Bei einem Elternabend am Dienstag, 6. September, um 18 Uhr in der Pausenhalle stellt sich das Team vor und beantwortet Fragen.

Das selbe Team übernimmt die Ferienbetreuung. Damit sie im Herbst angeboten wird, müssen bis Freitag, 16. September, mindestens zwölf Anmeldungen bei der Samtgemeinde vorliegen. Betreuungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. „Da können wir richtige Projekte starten, für die in der Ganztagsbetreuung die Zeit fehlt“, sagt Janine Knobbe.

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