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Gifhorn Stadt Erneut Ärger im Baugebiet: Orchideen zugeschüttet
Gifhorn Gifhorn Stadt Erneut Ärger im Baugebiet: Orchideen zugeschüttet
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19:00 01.08.2014
Viel Matsch: Jan-Hinnerk Schwarz (l.) vermutet eine Quelle unter dem Bauland von Nicole und Thomas Passeier. Außerdem wächst Breitblättriges Knabenkraut dort.
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Schwarz hatte auf dem Gelände erneut Breitblättriges Knabenkraut entdeckt, Anfang Juni verhängte der Landkreis daraufhin einen Baustopp bis zur Umsetzung der Orchideen. Dummerweise erfuhren die Grundstückseigentümer nichts davon: Nicole und Thomas Passeier haben vorige Woche mit den Erdarbeiten begonnen. Schwarz wundert sich, dass überhaupt gebaut wird: „Dort befinden sich ein großflächiger Quellsumpf sowie punktuelle Quellen.“ Deshalb stünden ja die Orchideen dort.

Passeiers hatten bis vorgestern weder von Baustopp noch von Orchideen oder Quellen etwas gehört und sind entsprechend sauer. „Wir werden uns von einem Architekten beraten lassen und einen Anwalt einschalten“, sagt Nicole Passeier. „So geht man nicht miteinander um.“

Für Schwarz ist klar: „Wenn der Aushub umgehend per Hand zurück geschachtet wird, wird den Orchideen die Aufschüttung nicht viel anhaben.“ Eine Umpflanzung lehnt er aber ab, da die vom Frühjahr 2013 missglückt sei. „Als Alternative haben Nabu und BUND vorgeschlagen, anstatt einer der letzten Orchideenwiesen im Landkreis die südlich angrenzende Fläche zu bebauen.“

Schwarz wirft der Sparkassen-Tochter IDB als Erschließungsträger vor, Umweltbelange nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Das weist Bernd Ahlbrecht vom Vorstand der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg energisch zurück. „Es gibt ein gültiges B-Plan-Verfahren. Wir haben alles inklusive der Ausgleichsmaßnahmen berücksichtigt.“ Selbstverständlich würden die Orchideen umgesetzt. „Nächste Woche wird es einen Vor-Ort-Termin mit allen Beteiligten geben“, kündigte er an. Zum Thema Quellen könne er nichts sagen.

tru

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