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Erkältungswelle füllt die Praxen

Landkreis Gifhorn Erkältungswelle füllt die Praxen

Landkreis Gifhorn. Gifhorn schnieft und röchelt. Die erste große Erkältungswelle des Jahres hat Stadt und Landkreis Gifhorn erreicht. In vielen Hausarztpraxen ist es rappelvoll. 

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Schnupfen und Heiserkeit: Die Erkältungswelle hat den Landkreis Gifhorn erreicht. Mit der Grippe hat das zwar noch nichts zu tun, wer aber vorbeugen möchte, sollte sich impfen lassen.

Quelle: Archiv

„Die richtige Grippe ist zur Zeit jedoch noch kein Thema“, gibt Dr. Klaus-Achim Ehlers, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Landkreis Gifhorn, Entwarnung. Er rät darum weiterhin zu vorbeugenden Schutzimpfungen.

Anfang des Monats noch fast sommerliche Temperaturen, inzwischen fieser Nieselregen, Kälte, Feuchtigkeit und sogar schon Nachtfrost: Ehlers sieht in dem drastischen Wetterwechsel einen Grund für die Erkältungswelle, die quasi urplötzlich die Region Gifhorn erreicht hat. Die Symptome seien dabei altbekannt: Husten, Schnupfen und Heiserkeit.

Wer bisher noch nicht unter der Erkältung leidet, sollte sein Immunsystem stärken. „Da hilft Vitamin C“, rät der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung. Auch warme und dem Wetter angepasste Kleidung sei notwendig, um den Körper vor der nasskalten Witterung zu schützen. Ehlers empfiehlt zudem „regelmäßiges Händewaschen“, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

„Das alles hat jedoch noch nichts mit der richtigen Grippe zu tun“, so der Mediziner. An der gefährlichen Influenza erkrankten Personen müssten von den Ärzten umgehend dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

„Darum ist es weiterhin ratsam, seinen Hausarzt auf eine Grippe-Schutzimpfung anzusprechen“, empfiehlt der KV-Chef. Nach der Impfung baue sich der Impfstoff langsam auf. „Das dauert etwa drei bis vier Wochen“, weiß Ehlers.

Wann die richtige Grippe den Kreis erreicht, ist unklar. „In diesem Jahr war das in den Monaten Januar und Februar“, so Ehlers.

ust

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