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Gifhorn Stadt Erinnerungen an das Kriegsende: Schüler sprechen mit Zeitzeugen
Gifhorn Gifhorn Stadt Erinnerungen an das Kriegsende: Schüler sprechen mit Zeitzeugen
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22:50 20.06.2011
Riesiges Interesse: Die Podiumsdiskussion krönte das Projekt der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule zum Kriegsende in Gifhorn. Quelle: Photowerk (cw 2)
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„Ich hätte nicht gedacht, dass Gifhorn so betroffen war und dass es hier Tote gab.“ Stefanie Kunstmann kam zu neuen Erkenntnissen – nicht nur zum Bombenabwurf 1945 aufs Gebiet rund um den Bahnhof. „Dass es eine Adolf-Hitler-Straße gab, wussten wir nicht, haben wir im Stadtarchiv erfahren.“

„In Lehrbüchern steht längst nicht alle Wahrheit“, sagt Claus Kronenberg. Der 86-Jährige, der mit im Podium saß, geht seit Jahren als Zeitzeuge durch Schulen. „Über das Dritte Reich und seine Folgen müsste mehr kommen.“

„Der Bombenangriff war fünf Tage vor meinem Geburtstag“, sagt Jutta Grußendorf (77). Sie findet Zeitzeugen-Gespräche wichtig. „Noch sind welche da.“

Der Dritte im Podium, Heinz-Günter Gutmann vom Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge lobte: „Ich habe selten so einen guten Kursus erlebt.“ Er hatte eine Ausstellung des Volksbundes mitgebracht. Joachim Messerschmidt zeigte Briefmarken von 1945. „Ich finde es wichtig, dass Schüler mit der Geschichte ihrer Großeltern konfrontiert werden.“

Lehrer Oliver Lempa freute sich über die volle Aula. „Da sind ja noch viel mehr Zeitzeugen gekommen.“

rtm

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