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Enttäuschendes Treffen zum Bau der A 39

Tappenbeck Enttäuschendes Treffen zum Bau der A 39

Tappenbeck. Monatelang herrschte Funkstille zwischen Gemeinde Tappenbeck und Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Jetzt haben sich Bürgermeister Ronald Mittelstädt und sein Vertreter Heinz-Wilhelm Müller mit der Spitze der Behörde in Wolfenbüttel getroffen. Gebracht hat das Gespräch über die Folgen des Autobahnbaus - nichts Gutes.

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Sportzentrum Tappenbeck: Von der Landesbehörde für Straßenbau gibt es immer noch keine schriftlichen Zusagen zur Neubau-Finanzierung im Rahmen des A-39-Baus.

Quelle: Christian Albroscheit

„Es war ein sachliches Gespräch, aber das Ergebnis ist absolut unbefriedigend“, sagt Bürgermeister Mittelstädt im AZ-Gespräch. Dabei gab es aus Sicht der Gemeinde riesigen Klärungsbedarf.

Es ging um die Finanzierung des neuen Sportzentrums. Von der Behörde gibt es weiter nur die mündliche Zusage, etwa 800.000 Euro für den Zeitwert und die Bäume zu übernehmen. „Davon kann ich aber nicht mal das Grundstück und die zwei Fußballplätze bezahlen“, rechnet Mittelstädt vor. Ob es nach den Reklamationen aus Tappenbeck mittlerweile ein neues Wertgutachten gebe, sei unklar geblieben. Vielmehr sei angedeutet worden, dass ein neues Gutachten sogar einen geringeren Zeitwert ergeben könnte - schließlich ist seit der letzten Bewertung weit mehr als ein Jahr vergangen.

Geschäftsbereichsleiter Bernd Mühlnickel hatte in der Vergangenheit stets beteuert nach Möglichkeiten zu suchen, wie die Finanzierungslücke von etwa 1,5 Millionen Euro geschlossen werden kann. Das jüngste Gespräch brachte ein ernüchterndes Ergebnis: „Angeblich gibt es keine Fördermöglichkeiten durch andere Landes- oder Bundesstellen“, berichtet Tappenbecks Bürgermeister. Für ihn steht fest: „Wir kriegen den Neubau nur hin, wenn der Bund komplett zahlt. Es gilt das Verursacherprinzip.“

alb

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