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Enfants Terribles: Freche Kinder agieren im Künstlerhaus

Meinersen Enfants Terribles: Freche Kinder agieren im Künstlerhaus

Meinersen . Premiere im Meinerser Künstlerhaus: Erstmals agiert dort ein Duo. Die Dänin Nana Bastrup und der aus St. Petersburg stammende Matvey Slavin sorgen als Stipendiaten der Bösenberg-Stiftung und als Duo „Enfants Terribles“ als „freche Kinder“ für Stimmung.

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Enfants Terribles: Matvey Slavin und Nana Bastrup arbeiten im Künstlerhaus.

Quelle: Kottlick

„Ich war schon einmal im Sommer in Meinersen“, nennt Matvey Slavin Hintergründe. Als Maler gehört er der Künstlergruppe Norddeutsche Realisten an, die im Auftrag von Dirk Bösenberg für das geplante Meinersen-Buch Eindrücke auf Leinwand bannte. „Mir hat Matvey gefallen. Er war kommunikativ und hatte sofort Kontakt zur Bevölkerung“, so Bösenberg. Die Bande waren schnell geknüpft - über den 26-Jährigen aus St. Petersburg auch zu dessen 27-jähriger Partnerin aus Dänemark.

Während sich Slavin als Solokünstler der Acryl-Malerei verschrieben hat, arbeitet Nana Bastrup an Video-Installationen. Werkeln sie als Duo, geben sie ihre Identitäten auf und zeichnen für gemeinsame Projekte verantwortlich. Sie kombinieren dabei ihre abstrakten Collagen mit seinen grotesken Figuren zum „Laufbild“, so Slavin.

Dabei bestehe der Hintergrund der Arbeiten stets aus einem Foto einer ihrer Ausstellungen. „Damit wird jeweils ein Stück unserer Laufbahn dokumentiert“, verweist er auf die Bezeichnung „Laufbild“.

Aus Kopenhagen und St. Petersburg stammend, sind sie laut Bösenberg jetzt „in Meinersen eingesperrt“. „Das führt zu neuen Reaktionen“, meint er und verweist auf ein halbjähriges Stipendium, das nur auf ein Jahr verlängert wird, wenn sie brav sind“, schmunzelt er mit Blick auf die Enfants Terribles.

Den Hintergrund für freche, rebellierende, aufbegehrende Kinder nennt Nana Bastrup: „Wir wollen damit auf das oft schwierige Verhältnis zwischen jungen Künstlern und dem Establishment hinweisen.“

In Meinersen planen die Enfants Terribles bereits für Ende des Monats etwas Verrücktes. „Es wird spektakulär“, sagt Bösenberg - mehr verrät er nicht.

hik

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