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Energieförderrichtlinie: Wer bekommt die Zuschüsse?

Isenbüttel Energieförderrichtlinie: Wer bekommt die Zuschüsse?

Isenbüttel. „In fünf Schritten zum Investitionszuschuss nach der Isenbütteler Fördertreppe“: Unter diesen griffigen Titel stellte Michael Fuder von der Firma MerkWatt Isenbüttels Umweltausschuss die Energieförderrichtlinie vor. An deren Details arbeitet die Politik zurzeit.

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Quelle: Archiv

Sollen auch Gewerbetreibende in den Genuss der Förderung von bis zu 5000 Euro für energetische Sanierung kommen? Nein, meinte der Ausschuss. Detlef Lehner (SPD) erinnerte an einen früheren Beschluss, dass zwar die Beratung - sie steht verpflichtend am Anfang eines jeden Förderantrags - für Privatpersonen ebenso wie für Gewerbetreibende bezuschusst wird, nicht aber die Sanierung.

Wer technische Einzelmaßnahmen - Luftdichtheitstest, hydraulischer Heizungsabgleich, Einbau einer Hocheffizienz-Heizungspumpe - plant, soll dafür keinen Förderantrag stellen. „Es reicht eine formlose Anmeldung der Einzelmaßnahme“, sagte Klaus Rautenbach (Grüne). Das trägt zur Entlastung der Verwaltung bei, ohne dass der finanzielle Überblick verloren geht.

Petra Otte (SPD) war es wichtig, dass einen Förderzuschuss nur bekommt, wer nachweist, dass er zur nachhaltigen Verbesserung der Klimabilanz seines Gebäudes investiert hat.

Längeres Diskussionsthema war die Doppelförderung: Soll jemand, der zunächst eine technische Einzelmaßnahme umsetzt und dafür 150 Euro bekommt, trotzdem die volle Fördersumme erhalten, wenn er später eine Komplettsanierung vornimmt? Der Ausschuss wertete auf Vorschlag Fuders die Einzelmaßnahmen als Appetit-anreger obendrauf.

„Alle Ausnahmen werden wir nicht von vornherein regeln können“, stellte Katrin Below (SPD) fest, Lehner unterstrich: „Wir sollten die Richtlinie einfach mal ein Jahr in die Praxis umsetzen - dann sehen wir schon, was wir noch ändern oder berücksichtigen müssen.“

tru

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